Lebensgefahr durch Hochwasser

In der ganzen Region führen die Flüsse Hochwasser.

Das Tauwetter hat im Schwarzwald eingesetzt und durch die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage sind Enz, Nagold und Würm über die Ufer getreten. Zwar sieht es manchmal „ganz harmlos aus“, jedoch birgt ein Hochwasser immer Lebensgefahr. So sollten Hundebesitzer, die sonst immer am Flussufer Gassi gehen, während und auch noch einige Tage nach dem Hochwasser auf ihre übliche Strecke verzichten und auf andere Wege ausweichen. Uferbereiche dürfen unter keinen Umständen betreten werden, es besteht Unterspülungs- und Abbruchgefahr.

Das Flußufer ist für alle tabu

Ganz gefährlich ist das Hochwasser für spielende Kinder. Natürlich ist es spannend zu erforschen, was das Hochwasser alles angespült hat und beim Anblick eines Lederfußballes, der in einem Gebüsch hängen geblieben und scheinbar leicht erreichbar ist, setzt das Hirn eines Kindes schon mal aus und vergißt die Gefahren.
Deshalb eine dringende Bitte an Eltern: Reden sie mit ihren Kindern über die Gefahren an Flußufern und machen sie ihnen klar, dass der Aufenthalt in Flußnähe kein Spaß ist. Scheuen sie sich auch nicht davor, wenn sie fremde Kinder am Flußufer sehen, diese anzusprechen, dass diese den Gefahrenbereich verlassen sollen. Wenn sie zu weit weg sind oder die Kinder und Jugendlichen nicht auf ihre Warnung reagieren, informieren sie über den Notruf 110 die Polizei, die sich dann darum kümmern wird.

Notruf 112

Sollte es doch zu einem Unfall kommen, rufen sie sofort die Feuerwehr an unter 112. Wenn jemand ins Wasser gefallen ist, bringen sie sich nicht durch Rettungsversuche selbst in Gefahr. Bleiben sie am Ufer telefonisch mit der Feuerwehr in Kontakt und versuchen sie, das Opfer im Blick zu behalten, damit sie den anfahrenden Rettern eine genaue Ortsbeschreibung geben können.

 

Über Björn Fix 85 Artikel
Björn Fix, Jahrgang 1970, passionierter Fotoreporter und ständiger Mitarbeiter bei PF-BITS seit der ersten Stunde. Als gut informierter, zuverlässiger und gern gesehener Zuschauer und Beobachter ist er vor allem zuständig für aktuelle und "fixe" Berichterstattungen aus der Region. Als "Embedded Journalist" arbeitet er bei Bedarf vollkommen mobil aus der tiefsten Provinz heraus.