Die Halloweengeister sind wieder unterwegs

Verkleidete Kinder fragen in der Arlinger-Apotheke nach Süßem

Seit einigen Jahren ist der Trend aus Amerika auch nach Deutschland geschwappt: Am Vorabend zu Allerheiligen sind Kinder und Jugendliche jeden Alters in der Nachbarschaft unterwegs und bitten mit dem Spruch: „Süßes sonst gibt es Saures“ um Süßigkeiten. Kommt man dieser Bitte nicht nach, hat man dann Streiche zu erwarten.

Wenn man merkt, dass jemand in Panik gerät, hält man besser Abstand zur erschreckten Person.

Im Pforzheimer Westen waren am Halloween-Abend viele gemeinsam mit ihren Eltern auf Tour, um die Taschen mit Süßigkeiten zu füllen. In der Arlinger Apotheke geben sich die Gruselgeister die Klinke in die Hand. Apotheker und Filialleiter Andreas Plommer und seine Mitarbeiterinnen sind hierauf aber schon eingestellt und kaufen sich mit Süßigkeiten von den angedrohten Streichen frei.

Darf man überall klingeln?

In manchen Orten haben sich die Nachbarn abgesprochen und machen aus, wo man klingeln kann. Wenn ein Haus mit Kürbissen, Skeletten oder Spinnen gruselig geschmückt ist, kann man davon ausgehen, dass hier beim Klingeln tatsächlich geöffnet wird. Klingeln kann man natürlich überall, allerdings darf man sich nicht wundern, wenn man eine patzige Antwort bekommt, weil der Anwohner von dem amerikanischen Brauch gar nichts hält.

Halloween-Gegner geben deutlich kund: Hier besser nicht klingeln.
Über Björn Fix 146 Artikel
Björn Fix (bf), Jahrgang 1970, passionierter Fotoreporter und ständiger Mitarbeiter bei PF-BITS seit der ersten Stunde. Als gut informierter, zuverlässiger und gern gesehener Zuschauer und Beobachter ist er vor allem zuständig für aktuelle und "fixe" Berichterstattungen aus der Region.