Inzwischen über 1.200 Geflüchtete aus der Ukraine in Pforzheim

Nach wie vor kommen Geflüchtete aus der Ukraine in der Region an.

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Aktuell sind rund 1.261 Geflüchtete aus der Ukraine in Pforzheim registriert, wie die Stadt in einem Update zur Flüchtlingssituation mitteilt. Rund 200 Menschen leben hierbei in der Asylunterkunft in der Paul-Löbe-Straße. „Die weiter steigenden Registrierungszahlen zeigen uns, dass nach wie vor Geflüchtete aus der Ukraine hier ankommen“, sagt Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn. Diese würden größtenteils direkt von der Pforzheimer Bevölkerung untergebracht, die hier „Großartiges leiste“. „Aber auch in der Notunterkunft in der Jahnhalle kommen immer wieder neue Personen an – insgesamt befinden sich dort aktuell 50 Menschen“, so der Dezernent weiter. Knapp 1.100 Geflüchtete aus der Ukraine erhalten momentan Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, was einen neuen Höchststand bedeutet.

Parallel arbeite die Stadt Pforzheim intensiv an der Anmietung neuer Unterbringungsmöglichkeiten. So konnte nun mit den Betreibern eines Studierendenwohnheims eine Einigung erzielt werden. Dort werden zunächst zeitlich befristet zehn Wohnungen angemietet, für insgesamt rund 100 Geflüchtete. Die Wohnungen umfassen dabei jeweils vier oder fünf Zimmer nebst Wohnküche. Die einzelnen Zimmer sollen mit Familien belegt werden. Wie in allen Flüchtlingsunterkünften sollen Wohnheimleitung sowie Hausmeister regelmäßig vor Ort sein.

Die bereits bestehende Asylunterkunft in der Paul-Löbe-Straße auf dem Pforzheimer Sonnenhof umfasst rund 70 Ein- und Zweizimmerwohnungen und kann, sobald sie komplett fertig ausgestattet ist, bis zu 280 Menschen aufnehmen.

Durch die jetzt erzielten Erfolge bei der Akquirierung neuer Unterkünfte werde die Bergdorfhalle derzeit nicht mehr als Notunterkunft benötigt und kann daher ab kommenden Montag wieder regulär genutzt werden. Dies geschehe auf Grundlage des aktuellen Wissenstandes, so Sozialdezernent Frank Fillbrunn. „Die Situation ist sehr dynamisch, der Krieg in der Ukraine dauert an.“ Daher könne es jederzeit wieder notwendig werden, dass Unterbringungsorte wie beispielsweise Hallen für eine Belegung benötigt werden. Besonderer Dank gelte den Büchenbronner Vereinen, der Schule und der Ortsverwaltung für die schnelle Unterstützung.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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