Neuer Masterstudiengang Schmuck an der Hochschule Pforzheim

Goldschmied (Symbolbild) Foto: Ronja Flucke via Unsplash.com

Fakultät für Gestaltung ergänzt ihr Studiengangangebot rund um die traditionsreiche Disziplin Schmuck.

(Lesezeit: 2 Minuten)

Neuer Studiengang: Mit dem „Master of Arts in Jewellery“ stärkt die Hochschule Pforzheim die traditionsreiche Disziplin Schmuck in der Holzgartenstraße. Ab dem Wintersemester nimmt die Fakultät für Gestaltung einmal im Jahr Studierende für den Master auf. Die Bewerbungsfrist für das neue Programm endet am 30. April 2024.

„Im internationalen Wettbewerb ist es wichtig, neben der Grundausbildung im Bachelor auch einen Master-Studiengang anzubieten. Wir sind sehr glücklich, mit diesem neuen Studiengang den Begriff ‚Schmuck‘ in verschiedensten Kontexten und Auffassungen zu erforschen. Die DNA unseres Standortes Pforzheims bietet uns einzigartigen fruchtbaren Boden für einen freien Umgang mit traditionellen Techniken und einen gegenseitig bereichernden Dialog mit der Industrie“, sagt Professorin Christine Lüdeke, die den neuen Studiengang leiten wird.

Spannungsfeld zwischen Tradition, Forschung und Entwicklung

Das dreisemestrige Studium legt einen Fokus auf das Spannungsfeld zwischen traditionellem Know-how und Handwerk, modernster Technologie und zukunftsweisender Forschung und Entwicklung. Experimentieren und kritische Reflexion werden ein Schwerpunkt des Programmes sein. Die sehr gut ausgestatteten Werkstätten der Hochschule, ganz neue digitale Labore sowie das forschende Institut für strategische Technologie- und Edelmetalle (STI) und das hochkarätige Schmuckmuseum Pforzheim bieten ein erstklassiges und einzigartiges Spielfeld.

Der neue Studiengang ist international ausgelegt, die Unterrichtssprache ist Englisch und Deutsch. Mit dem vierten Masterprogramm der Fakultät für Gestaltung wird parallel ein „Master Cluster“ entwickelt, das interdisziplinäre Synergien schafft und den Studierenden ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Disziplinen ermöglicht.

„Die Kurse und Projekte zeigen komplett neue Denkweisen und Zugänge auf, was alle Facetten und Auffassungen von ‚Schmuck‘ erweitern wird“, so Professorin Christine Lüdeke. „Die künftigen Absolventinnen und Absolventen werden zu einer sinnvollen Entwicklung von Schmuck und seinen Wirkungsmöglichkeiten in ganz neuen Kontexten beitragen.“

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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