Gewappnet gegen die Grippe dank Impfschutz

Zwei Chefärzte des Helios Klinikums gehen mit gutem Beispiel voran: Dr. Felix Schumacher, Chefarzt der Intensiv- und Notfallmedizin (links) und Prof. Dr. Walter Mihatsch, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, bei der Grippeschutzimpfung. Sie werden geimpft von Sandra Kautenburger und dem verantwortlichen Oberarzt der Zentralen Notaufnahme, Thilo Bode. (Foto: Helios Klinikum Pforzheim)

Bereits seit Oktober kursieren sie wieder: Die Grippeviren. Eine Grippe zeigt sich durch Fieber und Schüttelfrost und damit einhergehenden Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen.

Oftmals sind banale Erkältungsviren schuld an einem grippalen Infekt. Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist jedoch eine ernstzunehmende Erkrankung. Das Tückische daran ist, dass sie zu einer Lungen- oder Hirnhautentzündung führen kann oder sogar zum Tod. Schwangere oder Kinder ab sechs Monaten mit chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Atemwegserkrankungen, Diabetes oder Herz- Kreislauferkrankungen, aber auch Menschen ab 60 Jahren, sind durch eine Influenza gefährdet. Deshalb sollten diese Personengruppen sich frühzeitig vor der Grippezeit impfen lassen. Der Körper benötigt bis zu zwei Wochen, um den Impfschutz aufzubauen.

Das Helios Klinikum Pforzheim bietet auch dieses Jahr all seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich im Klinikum impfen zu lassen. Denn die Grippeschutzimpfung schützt nicht nur den Geimpften, sondern auch sein Umfeld, weil sich die Viren nicht weiter verbreiten können. Das ist bei täglichem Patientenkontakt besonders wichtig.

Die Grippeschutzimpfung bewahrt ausschließlich vor der Influenza-Infektion – gegen andere grippale Infekte ist sie nicht wirksam. Menschen mit einer Hühnereiweiß-Allergie werden nicht geimpft, da der
Impfstoff in Hühnereiern bebrütet wird. Wer wegen sonstiger Allergien oder Erkrankungen Zweifel hat, sollte die Risiken mit seinem Hausarzt detailliert besprechen. Nicht impfen lassen sollten sich Personen, die aktuell erkältet sind. In diesem Fall kann die Immunisierung nach Abklingen der Erkrankung nachgeholt werden.

Wichtig ist, dass bei Verdacht auf eine Influenza, der erste Weg zum Hausarzt führen sollte. Erst wenn dieser nicht erreichbar ist, wendet man sich an die Notfallpraxen der Ärzteschaft (bundesweite Telefonnummer 116 117). Nutzen Sie die zentrale Notaufnahme nur im Notfall, denn in einer Notaufnahme sitzen immer kranke Menschen, die zusätzlich mit der Grippe angesteckt werden könnten.

(Pressemitteilung Helios Klinikum Pforzheim)

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Besim Karadeniz (bka), Jahrgang 1975, ist Autor und Erfinder von PF-BITS seit 2016. Er ist beruflich selbstständiger Web-Berater und -Entwickler. Neben PF-BITS betreut er mehrere weitere Online-Projekte und kann auf einen inzwischen über zwanzigjährigen Online-Erfahrungsschatz zurückblicken. Neben der technischen Betreuung von PF-BITS schreibt er regelmäßig Artikel und Kolumnen und ist zuständig für den Kontakt zu Partnern und Autoren.