Initiative gegen Rechts mit zwei Demozügen am Samstag

Initiative möchte mit ihren Demonstrationen wieder ein klares Zeichen für die antifaschistische Bündnisarbeit setzen.

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Unter dem Motto „Rechte Hetze und Gewalt stoppen – für eine offene solidarische Gesellschaft“ will die Pforzheimer Initiative gegen Rechts, ein überkonfessioneller und überparteilicher Zusammenschluss mehrerer Organisationen, am Samstag gegen die Fackelmahnwache des neonazistischen Vereines „Freundeskreis ein Herz für Deutschlands“ demonstrieren.

In diesem Jahr möchte die Initiative mit zwei Demozügen vom Startpunkt am Bahnhof jeweils zum Marktplatz und auf den Wartberg präsent sein, wie die Initiative in einer Mitteilung schreibt. Damit wolle sie „auf den spürbaren Rechtsruck in der Gesellschaft reagieren.“ Die geplanten Aktionen sollen die Verantwortung der Zivilgesellschaft für den Erhalt und die Stärkung der Demokratie unterstreichen.

Gemeinsamer Beginn beider Demozüge ist um 17.45 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Der Demozug durch die Innenstadt mit Zwischenhalt am Platz der Synagoge wird sich um kurz nach 18 Uhr in Bewegung setzen. Abschlusskundgebung ist auf der Bühne auf dem Marktplatz. Dort findet im Anschluss dann auch die städtische Gedenkveranstaltung statt. Der andere Demozug geht ab ca. 18:30 Uhr über die Nordstadtbrücke zum Platz vor dem Café Hasenmeyer, wo ebenfalls eine Kundgebung stattfindet. Ziel dieses Zugs ist im Anschluss daran, laut und vernehmbar gegen die Versammlung der Rechten zu protestieren. Aktionskonsens ist dabei, dass von der Demonstration der IgR keine Gewalt ausgeht und sie solidarisch ist mit allen, die ihre Ziele teilen.

Der IgR war es wichtig, die Kooperation mit unterschiedlichen Gruppen, z.B. dem Bündnis “Nicht lange fackeln” zu suchen und ein klares Zeichen für die antifaschistische Bündnisarbeit zu setzen. Die Initiatoren rufen alle Menschen aus Pforzheim und dem Umland dazu auf sich am Samstag an den Demonstrationen zu beteiligen „und sich so aktiv gegen rechte Hetze und Gewalt und für eine solidarische und offene Gesellschaft einzusetzen“.

(Pressemitteilung Initiative gegen Rechts/bka)

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