Forderungen nach Untersuchung rechtsradikaler Umtriebe bei der Polizei

Polizisten Symbolbild (Foto: Mike Powell/Unsplash.com)

Initiative gegen Rechts und Bündnis "Pforzheim nazifrei" fordern Aufklärung und Untersuchung.

(Lesezeit: 2 Minuten)

Die Initiative gegen Rechts und das Bündnis Pforzheim nazifrei fordern sorgfältige Aufklärung und nachhaltige Untersuchung der rechtsextremen Chatgruppe von Polizisten in Pforzheim und Nordbaden. Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass es sich nicht nur um Einzelfälle handelt, nachdem fast zwei Dutzend Beamte in der Region identifiziert wurden.

Die beiden Initiativen heben hervor, dass sie die demokratische Verantwortung vieler Polizisten würdigen, deren wichtiger Dienst dadurch beschädigt wird. Die Initiative gegen Rechts und das Bündnis „Pforzheim nazifrei“ erwarten, dass gegen die rechtsextremen Beamteninnen von einer unabhängigen Stelle ermittelt wird, etwaige Netzwerke innerhalb der Polizei aufgedeckt werden sowie mögliche Verbindungen zu rechten Parteien, Gruppen und Initiativen in Pforzheim und der Region untersucht werden.

Hintergrund mit rechtsextremen Umtrieben

Hintergrund der Stellungnahme und Forderung der beiden Initiativen sind Ermittlungen in einem Fall einer Chatgruppe von 17 Polizisten im Umfeld der Bruchsaler Bereitschaftspolizei. Sie teilten in ihrer Gruppe unter anderem nationalsozialistisches Bildmaterial.

Gegen die beschuldigten Polizisten werden innerhalb der Polizei bereits Ermittlungen geführt.

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