Diskussion über „Konferenz zur Zukunft Europas“

Virtuelles Treffen des "Runden Tisch Europa"

Joachim Ott, Leiter der Bürgerdialoge in der Generaldirektion für Kommunikation der EU, virtuell zu Besuch.

(Lesezeit: 3 Minuten)

Das Treffen des Runden Tischs „Europa in Pforzheim“ am 25. März stand ganz unter dem Motto „Konferenz zur Zukunft Europas“. Mit diesem neuen politischen Gremium will die Europäische Union den Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Expertinnen und Experten sowie den europäischen Institutionen fördern und vertiefen. Um sich über dieses neue Beteiligungsformat auszutauschen, kamen verschiedene Pforzheimer Europaakteure aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft digital zusammen.

Zu Gast in der Runde war Joachim Ott, der bereits seit 2015 Leiter des Referates „Bürgerdialoge“ im Bereich der Generaldirektion für Kommunikation bei der Europäischen Union in Brüssel und den Prozess zur „Konferenz zur Zukunft Europas“ in den EU-Gremien hautnah mitbegleitet. „Mit Joachim Ott hatten wir einen bereichernden Gesprächspartner beim Runden Tisch Europa. Als gebürtiger Pforzheimer konnte er uns einen besonderen Einblick in die Arbeit der Zukunftskonferenz geben“, so Anna-Lena Beilschmidt, die Europabeauftragte der Stadt Pforzheim. Sie freut sich insbesondere auf die vielversprechende Ausrichtung der „Konferenz zur Zukunft Europas“. So wird es neben Bürgerpanels und Bürgerdialogen auch eine mehrsprachige Beteiligungsplattform geben, über die sich alle Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Die Themen „Klima & Umwelt“, „Soziales & Gesundheit“, „Digitalagenda“, „Rechte, Werte und Justiz“ sowie „EU in der Welt“ stehen dabei im Fokus.

Beim anschließenden Austausch wurde darüber gesprochen, wie eine Beteiligung an der Zukunftskonferenz vor Ort in Pforzheim aussehen könnte. Die einzelnen Mitglieder stellten zudem vor, welche Aktivitäten sie aktuell zur Europawoche und darüber hinaus planen, um trotz der Pandemie möglichst viele Menschen mit dem Thema Europa zu erreichen.

„Die Konferenz zur Zukunft Europas“, auch genannt „Conference on the Future of Europe“, ist ein politisches Gremium, dessen Einberufung von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament Ende 2019 angekündigt wurde. Dies soll bis 2022 neue Antworten auf die Frage der Zukunft der Europäischen Demokratie, sowie die nächsten Schritte der Europäischen Integration geben. Die „Konferenz über die Zukunft Europas“ wird einen neuen Raum für den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern eröffnen.

Der Runde Tisch „Europa in Pforzheim“, unter der Leitung der städtischen Europabeauftragten Anna-Lena Beilschmidt, ist ein fester Arbeitskreis, der sich in regelmäßigen Abständen zusammenfindet und zur besseren Vernetzung verschiedener regionaler Europaakteure dient.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim)

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