Studium Generale zum Thema „Wie tickt Deutschland nach einem Jahr Corona?“

Stephan Grünewald, Diplom-Psychologe und Gründer des renommierten Rheingold Forschungsinstituts (Foto: Rheingold Forschungsinstitut)

Vortrag wird wieder rein digital auf YouTube live übertragen.

(Lesezeit: 2 Minuten)

„Wie tickt Deutschland nach einem Jahr Corona?“ – aktueller könnte das Thema kaum sein, mit dem das Studium Generale an der Hochschule Pforzheim am Mittwoch, 24. März, ins Sommersemester 2021 startet. In seinem digitalen Vortrag analysiert Stephan Grünewald, Diplom-Psychologe und Gründer des renommierten rheingold Forschungsinstituts, die Gemütslage der Deutschen nach einem Jahr Pandemie. Der Livestream beginnt um 19 Uhr und kann unter folgendem Link verfolgt werden: https://youtu.be/r5KDTanynkI

Nach einer erfolgreichen Premiere im Wintersemester wird das Studium Generale auch im Sommersemester 2021 wieder digital und voraussichtlich – sobald es die epidemische Lage zulässt –, live erlebbar sein. „Wir hoffen sehr und freuen uns darauf, die Gäste zu den Vorträgen im April, Mai und Juni auch wieder persönlich im Audimax begrüßen zu dürfen und halten die Öffentlichkeit auf dem Laufenden, sobald das wieder möglich sein wird“, erklären die Macherinnen des Studium Generale, die Pforzheimer Professorinnen Christa Wehner und Frauke Sander.

Ausschließlich digital erlebbar wird der erste Vortrag des Sommersemesters von Stephan Grünewald am 24. März sein. Das Mitglied des Corona-Expertenratsder NRW-Landesregierung sieht die deutsche Pandemiebekämpfung mit ihrer Tendenz zur zaudernden Unentschiedenheit als Ausdruck unbewusster Widerstände. Bei der Analyse von Hunderten von Tiefeninterviews mit Menschen in Deutschland begegnet er zunehmend inneren Widersprüchen, kruden Denkfallen und latenten Erlösungshoffnungen.

Diese seelischen Faktoren sind mit verantwortlich dafür, dass Deutschland seine Vorreiterrolle in der Pandemiebekämpfung verspielt hat. So besteht ein zentrales seelisches Dilemma im Umgang mit der Pandemie darin, dass es zwei gänzlich divergente Haltungen gibt, mit denen man dem Virus entgegentreten kann. Passiv in Form eines Lockdowns. Aktiv in Form des Einsatzes effizienter und zielgenauer Prophylaxe-Maßnahmen. Beide Haltungen haben ihre Berechtigung. Im Idealfall greifen sie ineinander und verstärken sich. In Deutschland scheinen sich beide Haltungen aber zunehmend zu behindern und zu entkräften, beobachtet Stephan Grünewald.

(Pressemitteilung Hochschule Pforzheim)

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