„Meine politische Arbeit ist für mich absolute Notwendigkeit, um Veränderungen zu erreichen.“

Andreas Kubisch, Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel (Foto: privat)

Unsere Steckbrief-Fragen an Andreas Kubisch, Kandidat der Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel für den Wahlkreis Pforzheim zur Bundestagswahl 2021.

(Lesezeit: 5 Minuten)

Dieser Beitrag gehört zu einer Serie über die Kandidaten des Wahlkreises Pforzheim zur Bundestagswahl 2021.
Hierbei bekommen alle Kandidaten, die sich für ein Direktmandat im Pforzheimer Wahlkreis bewerben, einen einheitlichen Fragenkatalog zum Beantworten.
Eine Übersicht über alle eingesandten Antworten finden Sie hier: BTW-Steckbriefe 2021

Zur Person

Mein Name:

Andreas Kubisch

Mein Jahrgang:

1960

Mein derzeitiger Wohnort:

Pforzheim

Mein Familienstand:

Geschieden, Kinder 5 – aber schon groß und fast groß.

Mein derzeitiger Beruf:

Mechatroniker

Ich entspanne bei folgendem/folgenden Hobby(s):

Literatur, Musik (klassisch – Jazz und Blues – bis Rock)

Mein absoluter Lieblingsfilm:

Viele, z.B. „der Joker“ in seiner Gesellschaftskritik, „Der Teufelsgeiger“

Parteizugehörigkeit:

Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel

Landeslistenplatz:

4

Persönliches

In meiner Jugend haben mich folgende Erfahrungen für meine politische Haltung geprägt:

Gesellschaftliches Umfeld, Literatur, ein begeisternder Geschichts- und Philosophie-Lehrer

Aus meinem beruflichen Werdegang bringe ich folgende Erfahrungen in meine politische Arbeit ein:

Arbeit von klein auf in der Produktion und im Handwerk. Selbstständig über 23 Jahre in den Bereichen Gewerbemakler, Finanzierungen und Projektmanagement sowie später Maschinenbau, 8 Jahre (ehrenamtlich) Betriebsratsvorsitzender, 10 Jahre Schöffe im Straf- und Zivilrecht, 5 Jahre im Vorstand Gesamtelternbeirat Pforzheims, 6 Jahre Gründer und Vorsitzender Liste Eltern Pforzheim, seit 2019 Stadtrat, Organisation Proteste zum Erhalt der Bäder Pforzheims. Rückführung des Grundstücks Otterstein-Schule als Reservegrundstück zur Schulerweiterung. Initiator des Bürgerbegehrens „Innenstadt Ost“.

Mein(e) persönliches/persönlichen Vorbild(er) in der Politik ist/sind:

Mahatma Gandhi, Helmut Schmidt

Programmatik

Die wichtigsten Punkte meiner Programmatik sind:

Begrenzung der maximalen Tätigkeit für Berufspolitiker auf maximal 2 Amtszeiten, wesentlich mehr direkte Bürgerbeteiligung zu wichtigen Themen, kleinerer Bundestag, Bildungssystem als wichtige Grundlage unserer Gesellschaft, Renten- und Sozialpolitik (Daseinsfürsorge generell in öffentlicher Hand). Zurück zum Schwerpunkt „Förderung des Mittelstandes“ gegenüber Großkonzernen – da der Mittelstand unser größter Arbeitgeber, Steuerzahler sowie Innovationsmotor ist. Wiederherstellung und dann Erhalt einer funktionierenden und nachhaltigen Balance zwischen dem Wirtschaftsstandort Deutschland sowie Umwelt Klima Landwirtschaft.

Wenn ich in den Bundestag gewählt werde, möchte ich folgende Punkte als erstes angehen:

Bildung, mehr Bürgerbeteiligung und Daseinsvorsorge in kommunale Hand

Ein junger Mensch, Kind oder Jugendlicher, fragt mich, was ich für seine Zukunft in meiner politischen Arbeit tun werden. Ich antworte:

Die junge Generation muss ihre Zukunft selbst gestalten können. Ich kann nur dazu beitragen, ihr das Wissen und die Möglichkeiten zu vermitteln, selbst und kreativ durch die Türen zu gehen, welche wir der Jugend öffnen. Und dies so schnell als möglich!

Ich sehe folgende Punkte als besondere Herausforderung für Pforzheim und den Enzkreis:

In erster Linie die Sicherung des Haushaltes, der durch die wirtschaftliche und politische Lage, insbesondere Corona, sehr in das Wanken geraten wird. Alle Pflichten, die wir haben, wie die meisten freiwilligen Aufgaben, müssen finanziert werden. Ich bin mir sicher, und ich glaube nicht an Wunder, dass nach den derzeitigen Schätzungen ab 2024 Haushaltsprobleme vor der Tür stehen werden.

Also in erster Linie Sicherungsmaßnahmen für unsere Betriebe zur Arbeitsplatzsicherung, wie Sicherung der Steuereinnahmen. Alles andere kommt erst danach.

Die schnelle Fragerunde

Pforzheim ist für mich …

… Heimat.

Der Enzkreis ist für mich …

… dazugehörig.

Wenn ich einen Wunsch (auch gern außerhalb der Politik) frei hätte, würde ich …

… in einer Zeit, wie der aktuellen, mehr für die Kultur unseres Landes, unser kulturelles Erbe kämpfen wollen. Sie ist der Anker, den wir für die Entwicklung unserer Gesellschaft benötigen.

Meine Familie ist für mich …

… (gerade etwas problematisch zu beantworten ;-))

Meine politische Arbeit ist für mich …

… absolute Notwendigkeit, um Veränderungen zu erreichen.

Am Wahlabend bin ich …

… mit allen Helfern, Unterstützern und Parteifreunden in einer Kneipe, egal was passiert.

Kochen kann ich …

… recht gut.

Mein Auto …

… ist Arbeitsmittel und nicht mehr.

Mein Lieblings-Getränk ist …

… Rotwein und Mineralwasser.

Meine Lieblings-Eissorte ist …

… Vanille und Walnuss.

Eine Frage an PF-BITS, Herr Kubisch?

Andreas Kubisch: Eigentlich habe ich an Euch keine Frage, da Ihr eine phantastische Arbeit leistet. Oder doch? Wie schafft Ihr es, mit den teils unzureichenden Mitteln und den Schwierigkeiten, die Euch immer wieder in den Weg gelegt werden, Eure Arbeit in solcher Qualität abzuliefern?

PF-BITS (Besim): So viele Schwierigkeiten werden uns gar nicht in den Weg gelegt – zumindest keine, die uns am Ende dann wirklich stören. In Sachen Mittel ist es so, dass wir die gesamte technische Basis finanziell absichern können. Inhaltlich kommen, wie auch bei unseren großen Kollegen, eine Mischung aus Pressemitteilungen, eigenen Artikeln und Kommentaren dazu, eingebettet in einen effizienten Ablauf. Dann kann man sowas schon machen.

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Besim Karadeniz (bka), Jahrgang 1975, ist Autor und Erfinder von PF-BITS seit 2016. Er ist beruflich selbstständiger Web-Berater und -Entwickler. Neben PF-BITS betreut er mehrere weitere Online-Projekte und kann auf einen inzwischen über 25-jährigen Online-Erfahrungsschatz zurückblicken. Neben der technischen Betreuung von PF-BITS schreibt er regelmäßig Artikel und Kolumnen und ist zuständig für den Kontakt zu Partnern und Autoren.