Wartbergbad Förderverein blickt auf zwei durchwachsene Saisons zurück

Wartbergbad Förderverein

Mehrheit der Mitglieder will Erhalt des Freibades als Familienbad auf dem Wartberg mit Zubau eines Hallenbades.

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Am Dienstag, 14. September 2021 fand die 11. Mitgliederversammlung des Wartbergbad Förderverein Pforzheim WFP e.V. im Vereinsheim der TGS Pforzheim auf dem Wartberg statt. Die Mitglieder und der Vorstand blickten hierbei auf die beiden Saisons 2020 und 2021 zurück.

Beide Saisons waren von den Herausforderungen der Pandemiesituation geprägt, die auch am Förderverein nicht spurlos vorbeigingen. Die Zahl der ehrenamtlich Aktiven bei der Grünarbeit für die Beete im Bad ist, auch auf Grund von Corona deutlich zurückgegangen. Der Förderverein sucht weiterhin rüstige Rentner, die das Bad durch Gestaltung der Beete verschönern, sich selbst dabei fit halten wollen und die Arbeit des Vereins diesbezüglich gerne unterstützen. Der WFP e.V. hat dieses Jahr eine Kooperation mit QPrints & Service gGmbH begonnen, um Unterstützung bei der Beetbearbeitung zu bekommen. Mit Blick auf nächstes Jahr wird der Gärtnereibetrieb von QPS bei der pflegeleichteren Gestaltung der Beete fachmännisch unterstützen.

Erfolg in den vergangenen Saisons waren der Gewinn des Familienfreundlichkeitspreis 2020 an den WFP e.V. für das große Engagement in den letzten Jahren und die Durchführung der Kinderschwimmkurse in den Sommerferien, die in Kooperation mit dem Sportkreis und Übungsleiter der Pforzheimer Schwimmvereine stattfanden. Rund 70 Kinder konnten dadurch in den vergangenen 1,5 Jahren mit Schwimm- und Wassergewöhnungsübungen ans Schwimmen herangeführt werden. Angesichts der steigenden Anzahl an Nichtschwimmerinnen eine wichtige Aufgabe.

Mitglieder wollen Wartbergbad erhalten sehen

Erster Bürgermeister Büscher und Lutz Schwaigert vom Bäderbetrieb haben über die aktuelle Situation am Wartbergbad und der restlichen Bäderlandschaft berichtet. Bei einer ausführlichen Diskussion über die städtischen Bäder einerseits und dem Wartbergbad andererseits konnten die anwesenden Mitglieder ihre Fragen los werden und wurden umfassend von den Gästen informiert.

Der Vorstand und die überwiegende Anzahl der anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass das Wartbergbad mit seinen Attraktionen und Wasserflächen unbedingt erhalten werden muss und die beste Option für ein neues Familienbad in Pforzheim der Zubau eines Hallenbades am Wartberg wäre. Für die große Mehrheit der anwesenden Mitglieder des WFP e.V. war der Beschluss des Gemeinderates von Januar 2020 nicht nachvollziehbar, nachdem nun ein neues Bad am Standort Emma-Jaeger gebaut werden soll, das kein Bad für Familien ist und auf Grund der besonderen Lage deutlich teurer wird. Die Lage an der Enz bietet keinerlei Erweiterungsmöglichkeit und steigert die Kosten auf Grund der technischen Grund- und Hochwasserabsicherung des Standortes.

Am Standort Wartberg bekäme man mehr Bad und Angebote für Familien für dasselbe Geld und hätte mehr Optionen für die Zukunft als am innerstädtischen Standort, so die Meinung der anwesenden Mitglieder.

Vorstand macht weiter

Die zweite Vorsitzende Dr. Gabriele Schächinger wurde in ihrem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Genauso wurde Jürgen Ellinger als Referent für Grünarbeit in seinem Amt für die nächsten zwei Jahre bestätigt. Als Kassenprüfer wurden Frank Hirschfeld und Thomas Dörflinger wieder gewählt.

(Pressemitteilung Wartbergbad Förderverein, bka)

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