Ausstellung zu Friedensprojekten in aller Welt

Ausstellung „Frieden machen – gelungene Beispiele aus aller Welt“ (Foto: Servicestelle Friedensbildung/Agentur Leuchtameisen)

Ausstellung auf 28 Roll-Ups bis Ende Januar in der Stadtbibliothek Pforzheim.

(Lesezeit: 2 Minuten)

Ab Dienstag, 18. bis Samstag, 29. Januar zeigt die Stadtbibliothek Pforzheim, in Kooperation mit der Servicestelle Friedensbildung BW, zu den Öffnungszeiten die Ausstellung „Frieden machen – gelungene Beispiele aus aller Welt“ im Foyer des Hauses.

Berichte und Reportagen über Krieg und Gewalt dominieren unsere Medien. Bilder von explodierenden Bomben und verzweifelten Menschen gehen um die Welt. Frieden ist unauffälliger. Über ihn gibt es scheinbar weniger zu berichten. Die Ausstellung „Frieden machen – gelungene Beispiele aus aller Welt“ illustriert das Gegenteil: Auf 28 Roll-Ups stellt sie Friedensmacherinnen und Friedensmacher aus verschiedenen Ländern der Welt wie Kolumbien, Nordirland oder Sri Lanka in den Mittelpunkt. Sie zeigt, wie diese meist unbeachtet von der Öffentlichkeit erfolgreiche Projekte ins Leben rufen, die konfliktsensibel und gewaltfrei Friedensprozesse anstoßen und Versöhnung und Wiederaufbau fördern. Von all den Geschichten können wir lernen: Wie überwinden Menschen persönliche Grenzen, um auf ihre Feinde zuzugehen? Warum gelingt manchen Jugendlichen der Ausstieg aus radikalen bewaffneten Gruppen? Wie treten Frauen für ein Ende der Gewalt ein? Was können Fußball, Radio, Tanz und Streit zum Frieden beitragen? Die Geschichten lenken den Blick auf mutige Menschen, gelungene Kommunikation und kreative Lösungen, die zum Frieden führen.

Die Ausstellung mit Reportagen erfolgreicher Friedensprojekte aus rund 30 Konfliktregionen der Welt ist ein Angebot der Servicestelle Friedensbildung. Deren Träger sind die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), die Berghof Foundation und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Entwickelt wurde die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Journalistinnen und Journalisten der Agentur Zeitenspiegel im Rahmen des Projekts „Peace Counts“.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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