An dieser Stelle finden Sie nützliche Hinweise darauf, was Sie im Falle eines Infektionsverdachtes tun sollten.

Vorsorgliche Quarantäne

Personen, die aus dem Ausland kommen oder aus einem Risikogebiet im Inland, sollten vorsorglich in häusliche Quarantäne gehen. Das bedeutet, dass sich diese Personen von ihren Mitbewohnern so weit wie möglich entfernen sollten, am besten in einem getrennten Raum. Eine besonders strenge Hygiene ist unumgänglich, achten Sie hierbei auf getrennte Räume zu Mitbewohnern und die Nutzung eigener Hygieneartikel etc. Bitte besprechen Sie mit Hausarzt oder ärztlichem Bereitschaftsdienst, ob ein Corona-Test durchgeführt werden sollte oder nicht.

Eine vorsorgliche Quarantäne ist auch angeraten, wenn Sie befürchten oder wissen, in Kontakt mit einem Menschen gewesen zu sein, der eine Covid-19-Erkrankung hat.

Verdachtsfall

Wenn Sie befürchten, sich angesteckt zu haben, dann ist Ihr Ansprechpartner Ihr telefonisch (!) zu kontaktierende Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 116 117. Auf telefonischem Weg wird geklärt, ob Sie tatsächlich als Verdachtsfall einzustufen sind bekommen in diesem Fall nähere Instruktionen für einen durchzuführenden Test auf das Corona-Virus.

Bitte fahren Sie nicht zu Ihrem Hausarzt und bitte auch nicht unaufgefordert in ein Krankenhaus!

Im Fall einer bestätigten Infektion

Grundsätzlich ist bei einer Infektion zunächst Ruhe zu bewahren. Die meisten Infektionen verlaufen nach aktuellen Erfahrungen mild und benötigen keine Intensivbehandlung. Es genügt daher in der Regel eine Schonung des Patienten und eine strenge häusliche Quarantäne gegenüber anderen Mitbewohnern, auch wenn keine Krankheitssymptome beobachtet werden. Dabei sollte wieder besonders auf die Hygiene geachtet werden.

Wenn die Krankheit ausbricht, macht sich das meist mit üblichen Krankheitssymptome wie Kopfschmerzen, trockener Husten, Fieber bemerkbar. Diese Symptome sollten nach Absprache mit dem Hausarzt mit klassischen Mitteln entgegengetreten werden, die vor allem Symptome lindern sollen, also beispielsweise fiebersenkende Maßnahmen oder Mittel zur Linderung von Schmerzen.

Falls ein Krankheitsverlauf ernster verläuft, macht sich das unter anderem durch Atemprobleme und einem deutlich stärkeren Krankheitsgefühl bemerkbar. Hier ist Ihr Hausarzt beziehungsweise der ärztliche Bereitschaftsdienst der erste Ansprechpartner.

Zu einem Notfall entwickelt sich ein Krankheitsverlauf, wenn ein Patient nicht mehr klaren Verstandes ist, bewusstlos wird, unter Atemnot leidet (höhere Atemfrequenz) und/oder blau gefärbte Fingerspitzen und blaue Lippen entwickelt. Wählen Sie bitte in so einem Fall direkt den Notruf unter 112.