Bürgermeisterin Schüssler wirbt bei Kulturschaffenden für Kulturhauptstadt

Bild: wordle.net

Am Montagabend haben sich rund 45 Künstler und Kulturschaffende in der Jugendmusikschule zusammengefunden, um mit der Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler und der Kulturamtsleiterin der Stadt Pforzheim, Angelika Drescher, über die Modalitäten, die Risiken und Chancen einer Bewerbung für die Europäische Kulturhauptstadt 2025 zu diskutieren.

Seitdem der Verwaltung ein Antrag aus der Mitte des Gemeinderates zur eingehenden Prüfung eines solchen Bewerbungsverfahrens vorliegt, finden Klärungs- und Abstimmungsgespräche statt.

Auf kritische Nachfrage bezüglich des gekürzten Kulturetats waren sich die Kulturverantwortlichen der Stadt einig, dass gerade deshalb eine solche Vision mit konkreten Maßnahmen und Zielsetzungen von Bedeutung sei. Bei einer erfolgreichen Bewerbung könnten Fördermittel des Landes, des Bundes und aus den Europäischen Fonds zur Förderung der Pforzheimer Kulturszene beantragt werden. „Selbst wenn Pforzheim nicht den Zuschlag bekäme, zeigen die Erfahrungen anderer Städte, dass allein der Bewerbungsprozess einen Imagewandel herbeiführen kann und positive Effekte im Bereich des Tourismus verzeichnet werden können“, so Bürgermeisterin Sibylle Schüssler. Auch Kassel bewerbe sich nach 2010 ein zweites Mal für diese Auszeichnung. Sandra Heuchel, Kulturhauptstadtbüro Kassel, habe erst kürzlich über die positiven Auswirkungen einer Bewerbung referiert und damit die erneute Bewerbung Kassels begründet.

„Klar ist allen, dass das Vorhaben ambitioniert ist“, so Kulturdezernentin Sibylle Schüssler. Auf Grundlage der vorliegenden Masterplan-Ergebnisse, dem geschaffenen Netzwerk im Jubiläumsjahr 2017, der daraus entstandenen Kooperation mit der Hochschule und dem Zuspruch aus der Unternehmerschaft, die sich von der „Ornamenta 2022“ als Meilenstein auf dem Weg zur Kulturhauptstadt ebenfalls positive Effekte für den Wirtschaftsstandort Pforzheim erhofften, sieht Kulturbürgermeisterin Schüssler in einer Bewerbung für die Europäische Kulturhauptstadt 2025 die logische Konsequenz.

Im nächsten Schritt stünden, basierend auf der guten Zusammenarbeit der „Kulturregion Nordschwarzwald“, Gespräche mit den Landräten des Enzkreises, Calw und Freudenstadt an, um das weitere Vorgehen zu erörtern.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim)

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