Ansgar Roese sagt der WSP ab

Ansgar Roese sagt der WSP ab (Archivfoto Stadt Pforzheim, von links: Ansgar Roese, Oliver Reitz)

Eigentlich sollte Ansgar Roese nach seiner Wahl im Gemeinderat seinen Job bei der Wirtschaft- und Stadtmarketing Pforzheim in den nächsten Wochen antreten, doch nun wird nichts daraus. Roeses bisheriger Arbeitgeber, die Wirtschaftsförderung Frankfurt, hat ihn nach Medienberichten in seinem derzeitigen Job halten können, so dass die WSP nun leer ausgeht und die Leitung des Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung unbesetzt bleibt.

FDP/FW-Fraktion

Nach der Absage des designierten neuen Wirtschaftsförderers Ansgar Roese fordern FDP und Freie Wähler, die Stelle nicht sofort erneut auszuschreiben. Die Fraktion halte es für zielführend, die Neubesetzung im Zuge der Haushaltsberatung zu diskutieren und die Verantwortung solange kommissarisch auf WSP-Direktor Oliver Reitz zu übertragen.

„Angesichts der nun erfolgten Absage erscheint uns das als sinnvoll, nachdem die Stadt ohnehin zum Sparen gezwungen ist“, so Carol Braun (Freie Wähler), der die Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss vertritt. „Herr Reitz hat vor seiner Anstellung bei der WSP genau diesen Job mit großem Erfolg in Miesbach gemacht und ist deshalb bestens geeignet, die Vakanz auszufüllen.“ Er habe zudem gute Mitarbeiter, die ihm stark zuarbeiteten, so dass die Übernahme der Aufgabe als Wirtschaftsförderer gut zu bewerkstelligen sein sollte.

Die Fraktion halte es deshalb für diskussionswürdig, im Wirtschaftsförderungsausschuss erneut darüber zu beraten, ob man eine separate Leitungsstelle für den Bereich Wirtschaftsförderung benötige oder ob die Aufgabe vom Direktor übernommen werden könne. Denkbar sei auch, Herrn Reitz eine weitere Kraft, die ihm zuarbeite zur Verfügung zu stellen, sollte sich im Rahmen einer kommissarischen Übergangslösung herauskristallisieren, dass der Aufwand zu groß sei. Könne man ganz auf die Stelle verzichten, ergebe sich ein sechsstelliges Einsparpotenzial, sollte man eine Stelle für die Zuarbeit benötigen, spare man im Vergleich immer noch deutlich ein.

(bka/Pressemitteilung FDP/FW-Fraktion)

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