Pforzheimer Rathausspitze und CfR sprechen weiter über das DFB-Pokalspiel

Intensiv haben die Stadtwerke und die Stadt Pforzheim in den vergangenen Tagen gearbeitet, um die Rahmenbedingungen zu definieren, unter denen eine rechtssichere Austragung der DFB-Pokalpartie des 1. CfR Pforzheim gegen Bayer Leverkusen hinsichtlich des Trinkwasserschutzes im Holzhofstadion im August 2018 möglich ist. In einem Arbeitsgespräch mit dem CfR-Vorstand stellte Oberbürgermeister Peter Boch die Ergebnisse vor:

Mit Blick auf den Trinkwasserschutz gilt es, den Parksuchverkehr und damit eine erhöhte Unfallgefahr oberhalb der stark gefährdeten Trinkwasserbrunnen entlang der Kanzlerstraße zu vermeiden. Um dies zu gewährleisten, soll sich das Parken – so eine Maßgabe der SWP – außerhalb des engeren Einzugsbereichs des Stadions konzentrieren; von dort aus könnten dann die Zuschauer mit Bussen zum Stadion gefahren werden. Voraussetzung ist außerdem, das sogenannte „Wildpinkeln“ zu verhindern: einerseits durch eine entsprechende Zahl von Ordnungskräften, die die Zuwegungen überwachen, andererseits durch ausreichend Toilettenanlagen, etwa durch Aufstellen von Miet-WC.

Im nächsten Schritt gilt es nun, die bau-, verkehrs- und sicherheitsrelevanten Fragen zu klären. Dazu soll eine Vor-Ort-Begehung mit dem Baurechtsamt, dem Amt für öffentliche Ordnung, der Feuerwehr, der Polizei und dem Verein stattfinden. Dabei wird es unter anderem auch darum gehen, ob bauliche Veränderungen oder Ergänzungen notwendig sind und wie die Rettungswege ausgestaltet sein müssen. Ein entsprechendes Konzept bedarf einer abschließenden Freigabe durch die Stadt. Ein weiterer, wichtiger Vor-Ort-Termin mit dem CfR, dem DFB und allen beteiligten Ämtern ist für nächste Woche geplant.

Die Stadt Pforzheim und der CfR sind sich einig, dass die nun formulierten Voraussetzungen allesamt „machbar und einlösbar“ sind. „Wir sind wieder einen Schritt weiter gekommen“, so Oberbürgermeister Peter Boch. „Allerdings liegt noch ein Stück Weges vor uns. Also krempeln wir die Ärmel hoch und packen es an“, so der Rathauschef weiter, der sich gleichzeitig beim CfR „für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit“ bedankt. „Wenn alle Seiten wie bisher an einem Strang ziehen, dann lassen sich die noch offenen Fragen klären und wir erreichen unser gemeinsames Ziel: Dieses sportliche Großereignis im Holzhofstadion rechtssicher auszutragen“.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim)

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