Ausstellung zum Pforzheimer Schloss im Stadtmuseum

Stadtmuseum-Ausstellung bis Oktober mit Rekonstruktionen der historischen Schlossanlage am Schlossberg.

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Die Ausstellung „Das Pforzheimer Schloss – aus Sicht der Nachwelt“ wird vom 24. März bis zum 20. Oktober 2019 im Stadtmuseum gezeigt und erinnert an das ehemalige Pforzheimer Schloss.

Vom Bestand des ehemaligen markgräflichen Schlosses überdauerten nur die Schlosskirche, der Archivbau und Reste der Wehranlage. Zahlreiche Rekonstruktionen versuchen eine Vorstellung vom Aussehen der historischen Schlossanlage zu vermitteln, da kein einziges authentisches Bild überliefert ist. Dabei zeugte die Burganlage auf dem Schlossberg von der mittelalterlichen Glanzzeit Pforzheims.

Eine salische Turmhügelburg aus dem 11. Jahrhundert bildete die Urzelle. Die Burganlage wurde während der Stauferzeit ausgebaut und vom 13. bis ins 16. Jahrhundert zum Wohnsitz und Residenzschloss der Markgrafen von Baden erweitert. Nach der Verlegung der Residenz nach Durlach 1565 diente das Schloss zur Unterbringung von Behörden und Dienstwohnungen. Im Laufe des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts wurden die Schlossgebäude nahezu vollständig beseitigt.

Geöffnet ist das Stadtmuseum Pforzheim Mittwochs und Donnerstags von 14 bis 17 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Sonderführungen sind nach Vereinbarung möglich. Zu finden ist das Stadtmuseum in Brötzingen in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 243.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim/bka)

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