„Initiativkreis Wohnen“ hat sich konstituiert

"Initiativkreis Wohnen" hat sich konstituiert (Foto: Stadt Pforzheim)

Initiativkreis mit Vertreten aus Wohnungs- und Finanzwirtschaft, Verwaltung und verschiedenen Verbänden möchte Pforzheim stärker als Wohnstadt positionieren.

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Auf Einladung von Bürgermeisterin Sibylle Schüssler hat sich erstmals der „Initiativkreis Wohnen“ getroffen. Vertreter der Wohnungs- und Finanzwirtschaft, der Region, verschiedener Verbände sowie der Stadt Pforzheim konstituierten sich in einer ersten Sitzung. Ziel ist es, Pforzheim als Wohnstadt stärker zu positionieren und weiterzuentwickeln. Rund 25 Teilnehmer erörterten und diskutierten so die Zukunft der Stadt.

Geht es um das Thema Wohnen, so ist jeder für sich handlungsfähig, aber erst die gebündelte Kompetenz, so zeigten auch die Diskussionen, kann etwas Großes bewegen. „Wir wollen beim Thema Wohnen Avantgarde werden. Wir brauchen den Mut, dem gebauten Raum eine Idee vom Zusammenleben im 21. Jahrhundert ‚einzuschreiben‘ und eine eigenständige Idee von urbaner Lebenswirklichkeit zu entwickeln. Unterschiedliche Wohnformen, Wohnangebote für alle, Vielfalt als Postulat, flexible Angebote für unterschiedliche und selbstbestimmte Menschen“, so Planungsdezernentin Schüssler.

„Eine große Herausforderung, dem bestehenden und künftigen Bedarf Rechnung zu tragen“ – darin sind sich alle einig. Wie kann es gelingen, Pforzheim als Wohn- und Lebensort zu stärken und zu positionieren? Wie sind kurz-, mittel- und langfristige Ziele zu formulieren und zu erreichen? Fragen, die hier diskutiert wurden und weiter zu diskutieren sein werden. Eine gemeinsame Strategie soll vorangig erarbeitet werden.

Timo Heyn vom Forschungs- und Beratungsinstitut empirica fasste zu Beginn die Ergebnisse seiner Studie zur Wohnungsmarkt-Analyse in Pforzheim zusammen. Er machte deutlich, das Pforzheim Chancen hat, wenn sich die Verantwortlichen dieser Aufgabe auch gemeinsam stellen und mit gebündelten Kräften daran arbeiten. Reinhard Maier vom Planungsamt der Stadt informierte über die drei Handlungsfelder – Potentiale im Bestand , Neubaugebiete und Leuchtturmprojekte – des vom Gemeinderats im März verabschiedeten Initiativprogramms Wohnen.

Eines hat die Sitzung gezeigt: es geht nur gemeinsam. Denn eine Stadt als Wohnstadt zu positionieren bedeutet, verschiedenste Meinungen, Interessen und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. „Pforzheim wird und soll wachsen. Hier müssen wir uns aber auch über Strategie und Qualitäten unterhalten“, so Bürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Am 10. Juli werden die Gespräche zum Initiativprogramm Wohnen fortgeführt: Im Rahmen eines „Politik-Talk“ steht der inhaltliche Austausch mit „neuen“ und „alten“ Gemeinderäten sowie dem Jugendgemeinderat an.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim)

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