„Designers in Residence“ kommen erst im September

"Designers in Residence"-Stipendiaten in 2020: Maria Appleton, Mira Kim und Jaspar Rogers (Fotos: privat)

Corona-Krise macht auch den Stipendiaten einen Strich durch die Rechnung. Besuche werden vorerst in den Herbst verschoben.

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Eigentlich wären Maria Appleton, Mira Kim und Jaspar Rogers seit gut zwei Wochen im EMMA – Kreativzentrum in Pforzheim, um an ihren Projekten zu arbeiten. Die drei Nachwuchsdesigner wurden im Dezember 2019 für das internationale Stipendiatenprogramm „Designers in Residence“ ausgewählt, das die Stadt Pforzheim in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim und dem Design Center Baden-Württemberg jährlich ausschreibt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der diesjährige Aufenthalt der Stipendiaten in Pforzheim, der für April bis Juni geplant war, nun verschoben werden.

„Die Erfahrungen der letzten Jahre und die Gespräche mit den jetzigen Stipendiaten haben uns gezeigt, wie wichtig das Stipendienprogramm und der Aufenthalt vor Ort für die jungen Designer sind. Daher haben wir uns dazu entschlossen, das Stipendienprogramm im Herbst nachzuholen“, so Almut Benkert, Fachbereichsleiterin Kreativwirtschaft beim Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim. Sofern die Entwicklungen der Corona-Pandemie es zulassen, werden die Stipendiaten vom 1. September bis 30. November 2020 nach Pforzheim kommen.

Die Stadt Pforzheim lädt jedes Jahr in Kooperation mit der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim und dem Design-Center Baden-Württemberg internationale Nachwuchsdesigner im Rahmen des Stipendiatenprogramms „Designers in Residence“ nach Pforzheim ein. „Designers in Residence“ richtet sich an Nachwuchsdesigner aus den Bereichen Schmuck-, Mode-, Accessoire- und Industriedesign. Insgesamt werden drei Stipendiaten zu einer dreimonatigen Arbeitsphase ins EMMA – Kreativzentrum Pforzheim eingeladen. Den Stipendiaten stehen im Kreativzentrum sowohl eine Unterkunft für den Zeitraum des Stipendiums als auch voll ausgestattete Arbeitsplätze in den Werkstätten zur Verfügung. Bei Bedarf kann außerdem auf die Werkstätten der Hochschule Pforzheim zurückgegriffen werden. Zusätzlich erhält jeder Stipendiat eine monatliche Unterstützungsleistung und eine Erstattung der Reisekosten für An- und Abreise. Die Ergebnisse des Arbeitsstipendiums werden anschließend in einer Ausstellung präsentiert.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim)

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