Bau des Emma-Jaeger-Bades wird teurer

Verbau zur Sicherung des Grundes ist notwendig und nun genehmigt. Gesamtkosten steigen um rund 15 Prozent.

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Rund 3,2 Millionen Euro hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag genehmigt, um den Neubau des Emma-Jaeger-Bades weiter zu ermöglichen. Die Kostensteigerung wurde nötig, nachdem im April durch Bodenuntersuchungen festgestellt wurde, dass zur Absicherung der Baugrube, die für den Neubau ausgehoben werden muss, ein so genannter Verbau notwendig sein wird. Aus mehreren Varianten hat der Gemeinderat nun die kostenintensivste gewählt, die mindestens 2,3 und maximal 3,2 Millionen Euro kosten wird. Diese Variante berücksichtigt aber mit 6.900 Quadratmeter auch die größte Fläche mit dem gesamten Areal inklusive des Vorplatzes.

Der Entscheidung vorausgegangen waren intensive Diskussionen in Ausschüssen und im Gemeinderat selbst, die sich am Ende auch durch das Abstimmungsergebnis zeigten: Den 20 Ja-Stimmen standen 19 Nein-Stimmen entgegen. Unter den Befürwortern war auch Oberbürgermeister Peter Boch, der mit seiner Ja-Stimme gegen die Fraktion seiner eigenen Partei stimmte. Die CDU-Fraktion wünscht sich immer noch, ebenso wie die Junge Liste, die Grünen, die Grüne Liste und die WiP/Linke, ein Kombibad, um damit auch das Wartberg-Freibad stützen zu können.

Mit dem nun genehmigten Verbau steigen die Kosten für den Neubau des Emma-Jaeger-Bades von 25,6 Millionen auf nun 28,85 Millionen Euro.

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