Freie Wähler und Unabhängige Bürger fordern Öffnung des Wildparks für alle

Eingang des Wildparks während der Sperrung aufgrund der Corona-Pandemie

Fraktion setzt auf "Eigenverantwortung und das Vertrauen in die Besucher" bezüglich Regeln und Abstand.

(Lesezeit: 2 Minuten)

Die Fraktion Freie Wähler Pforzheim und Unabhängige Bürger für Pforzheim sieht die dringende Notwendigkeit, den Pforzheimer Wildpark für alle Besucher zu öffnen beziehungsweise zugänglich zu machen, wie die Fraktion in einer Pressemitteilung schreibt. Derzeit ist der Wildpark – allerdings gemäß der derzeitigen Übergangsregelung der Corona-Verordnung des Landes – nach den 3G-Regeln geöffnet, zudem müssen für einen Besuch vorab online Tickets reserviert werden.

In einem Brief an OB Boch wird dieser daher aufgefordert auf, die „Zugangsbeschränkungen“ für den Besuch der Tiergehege fallen zu lassen. Es sei höchste Zeit, wieder allen Familien in Pforzheim den Besuch des Wildparks zu ermöglichen. Die Fraktion ist der Auffassung, wenn wieder Fußballspiele im Freien mit über 25.000 Zuschauer möglich sind, dann kann der weitläufige Tierpark auch in den Normalbetrieb übergehen. „Wir wurden von vielen Pforzheimer Familien angesprochen“, so der Fraktionsvorsitzende Michael Schwarz (Freie Wähler), „dass sie keine Möglichkeit am Wochenende hatten, ein begehrtes Ticket für den Wildpark-Besuch mit den Kindern zu ergattern. So erging es auch meiner Fraktionskollegin, Nicole Gaidetzka, Mutter dreier schulpflichtiger Kinder.“

Die 5 Stadträte setzen bei dem Besuch der Freigehege auf die „Eigenverantwortung und das Vertrauen in die Besucher“ bezüglich Regeln und Abstand. Falls der Andrang im Wildpark zu groß sein sollte beziehungsweise die Parkressourcen dort erschöpft seien, könne jede Familie daraus ihre „eigenen Konsequenzen“ ziehen. Es habe sich jedoch in der Vergangenheit gezeigt, so die Fraktion, dass „im Freien die Corona-Gefahren sehr gering“ sei.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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