Probebohrungen und Verbau-Bau im Rathaushof haben begonnen

Probebohrungen im Baufeld des Neubaus des Technischen Rathauses im Projekt Schlossberghöfe (Foto: Stadt Pforzheim/Ljiljana Berakovic)

Jetziger Baufortschritt ist die Vorbereitung für die auszuhebende Baugrube.

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Ab heute beginnen im ersten Baufortschritt der Schlossberghöfe, der Neubau des Technischen Rathauses, die Arbeiten für den so genannten Verbau. Hierbei werden über 90 Stahlträger in den Boden eingebracht, die das Grundgerüst für den Verbau bilden sollen. Dieser Verbau schützt die spätere Baugrube.

„In den kommenden knapp vier Wochen werden wir täglich fünf bis sechs Löcher bohren und die Träger einsetzen können“, so Simon Böe von der Bauleitung von Ten Brinke. „Ein bisschen sind wir da auch abhängig davon, wie sich der Untergrund präsentiert. In dieser Zeit wird es leider zu erhöhten Lärm- und Staubentwicklungen kommen, die sich bei einer Baustelle dieser Größenordnung trotz aller Bemühungen nicht vermeiden lassen.“

Um sich bis in die notwendige Tiefe ein Bild zu machen, haben bereits am Freitag, 4. März 2022, an einzelnen Stellen Probebohrungen begonnen. In einem Abstand von rund 3 Metern zueinander werden die Träger senkrecht in die Erde gebracht und mit einer Betonplombe und verschiedenen Füllmaterialien wie etwa Sand gesichert. Dazwischen wird eine sogenannte Ausfachung aus 14 Zentimeter starken Holzbohlen eingesetzt, die zusätzlich mit waagrechten Halteankern im umgebenden Erdreich gesichert werden. Mit jeweils bis zu 12 Metern bringen es die Doppel-U-Träger auf eine Gesamtlänge von über einem Kilometer, bei einem Gewicht von 120 Kilogramm pro laufendem Meter kommen so allein dafür insgesamt fast 130 Tonnen Stahl zusammen. Rund einen Meter Abstand wird der Verbau zur künftigen Gebäudehülle haben. Nach Abschluss der Erdarbeiten werden die Kanthölzer wieder herausgenommen und die Stahlträger wieder gezogen.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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