Abschleppaktion mit der Feuerwehr

Feuerwehrfahrzeug bei der Ortsbefahrung in der Kallhardtstraße (Foto: Stadt Pforzheim/Alina Di Sannio)

Quartiersbegehungen scheinen Wirkung zu zeigen, da weniger Beanstandungen zu vermelden sind.

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Die schnellsten Notrufe nützen wenig, wenn die Feuerwehr aufgrund falsch geparkter Autos nicht an ihren Einsatzort gelangen kann. Aus diesem Grund hat sich der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Pforzheim am Freitagabend gemeinsam mit der Feuerwehr das Quartier rund um die Bleichstraße auf falsch geparkte Autos kontrolliert. Im Fokus standen dabei Feuerwehrzufahrten und Rettungswege. Mit vor Ort waren auch Jürgen Beck, Leiter des Amts für öffentliche Ordnung, und Manuela Bäder aus dem Planungsamt.

Anlass für die Kontrolle waren Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern der Bleichstraße, die sie im Rahmen der Quartiersentwicklung an das Planungsamt herangetragen haben. „Wir wissen, dass der Parkdruck in dieser Gegend sehr hoch ist. Gerade in den Kurvenbereichen der vielen Seitenstraßen von Scheuernbergstraße bis Kanalstraße sind Falschparker nicht nur lästig, sondern auch gefährlich, zum Beispiel für Fußgängerinnen und Fußgänger“, erklärt Beck. Marcus Frank, Einsatzleiter der Feuerwehr, ergänzt: „Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner können falsch geparkte Autos im Ernstfall schwere Folgen haben. Wenn Feuerwehr- und Rettungswagen nicht durch enge Straßenabschnitte kommen, kostet das unnötig viel Zeit.“ Die Befahrung führte bis zum Sedanplatz und durch die Dillsteiner Straße.

Mit solchen Aktionen möchte die Stadt Pforzheim für mehr Sicherheit sorgen und die Bevölkerung für richtiges Parken sensibilisieren. Erst vor drei Wochen war Erster Bürgermeister Dirk Büscher bei einer Abschleppaktion mit dem Gemeindevollzugsdienst im Sedan-Quartier. Die regelmäßige Begehung der Quartiere scheine dabei Wirkung zu zeigen: „In der Bleichstraße und der Dillsteiner Straße hatten wir am Freitag nichts zu beanstanden. Das ist aber nur eine Momentaufnahme“, so Amtsleiter Beck. Gezielte Kontrollen und Abschleppaktionen werde es daher auch in Zukunft regelmäßig geben.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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