Pforzheimer Wirtschaftspreis 2022 vergeben

Pforzheimer Wirtschaftspreis 2022

Wirtschaftspreis in drei Kategorien an Norbert Bogner, Maité und Gerd Frey sowie Bernhard Henne.

(Lesezeit: 4 Minuten)

Am Donnerstagabend wurden vom Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) in den Kategorien „Innovation und Idee“, „Marke und Image“ sowie „Lebenswerk“ zwei Pforzheimer Unternehmerpersönlichkeiten sowie ein Unternehmerehepaar ausgezeichnet. Das Herausragende am Besonderen zu ehren, war auch in diesem Jahr wieder das Ziel des Pforzheimer Wirtschaftspreises. Die diesjährigen Preise gingen in der Kategorie „Innovation und Idee“ an Norbert Bogner, Geschäftsführer miteinanderleben e.V. und der dazugehörigen Service gGmbH, in der Kategorie „Marke und Image“ an Maité und Gerd Frey, Inhaber der Stähle & Co. Ges. m. b. H., sowie in der Kategorie „Lebenswerk“ an Bernhard Henne, langjähriger Geschäftsführer der Schwimmbad-Henne GmbH. Die Jury setzte sich aus dem Oberbürgermeister, dem Direktor des WSP, dem Leiter des WSP-Geschäftsbereiches Wirtschaftsförderung sowie Vertretern von IHK, Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit, Sparkasse und Volksbank zusammen.

Die Preise wurden von Oberbürgermeister Peter Boch und Oliver Reitz, Direktor des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP), im Rahmen eines Festakts im CongressCentrum Pforzheim übergeben. „Am heutigen Abend sind viele unserer Einladung gefolgt, die unser wirtschaftliches Leben trotz aller aktuellen Krisen am Laufen halten. Viele von Ihnen kämpfen tagtäglich mit den rasant gestiegenen Energiepreisen, sind gezwungen, neue Lieferketten aufzubauen, irgendwoher Ausgangsmaterial zu bezahlbaren Preisen zu beschaffen – und manch eine oder einer hat nicht nur das eigene Unternehmen im Blick, sondern engagiert sich dankenswerterweise noch bei der Vermittlung von Wohnraum und Jobs für ukrainische Flüchtlinge oder bringt sich persönlich dort ein, wo Hilfe auf direktem Weg ankommt“, betonte WSP-Direktor Oliver Reitz in seiner Begrüßungsrede vor den zahlreichen geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik. Reitz hatte den erstmals im Jahr 2013 vergebenen Pforzheimer Wirtschaftspreis initiiert und durfte unter den knapp 300 Gästen viele Preisträgerinnen und Preisträger aus den Vorjahren begrüßen.

Ein erster Höhepunkt des Abends war die Festrede von Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management, Bergisch Gladbach. Nach einigen Stationen in der Automobilbranche befasst sich der promovierte Politikwissenschaftler seit vielen Jahren mit den Erfolgs- und Überlebensbedingungen von Automobilherstellern und Zulieferern und den Zukunftsfragen der Mobilität. Mit seinem kurzweiligen Vortrag und anschließender Talkrunde zum Thema „Paradigmenwechsel – die Zukunftstrends in der Automobilindustrie“ gab Bratzel einen spannenden Einblick in Themenfelder wie das Autonome Fahren, Elektrifizierung sowie Nachhaltigkeit.

Für die musikalische Unterhaltung des Abends sorgte der Saxophonist Noah Fischer, der unter anderem durch das Panikorchester von Udo Lindenberg bekannt ist.

Besonders erfreut zeigte sich Oberbürgermeister Peter Boch darüber, „dass uns die zukünftigen Preisträgerinnen und Preisträger garantiert nicht ausgehen werden.“ In nur wenigen Minuten sei man sich in diesem Jahr über die Preisträgerinnen und Preisträger einig gewesen. Dies sei in seinen Augen ein wundervolles Zeichen für einen gut aufgestellten, dynamischen und für einen durch erfolgreiche Persönlichkeiten geprägten Wirtschaftsstandort, so das Stadtoberhaupt.

Die Laudationes für die Preisträger hielten Katja Kreeb, Dezernentin für Familie und Soziales beim Landratsamt Enzkreis, für Norbert Bogner, Stefan Hammes, Teamleiter für Starthilfe und Unternehmensförderung bei der IHK Nordschwarzwald, für Maité und Gerd Frey und für Bernhard Henne wurde die Laudatio von René Baum, Vorstandsmitglied der Volksbank pur eG, gehalten.

Im Anschluss an die feierliche Preisverleihung kamen die Gäste zu einem Get-Together in entspannter Atmosphäre zusammen. Im Foyer des Großen Saals bot sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Die Preisträger durften sich über einen Preis in Form einer Skulptur freuen, die nun bereits im achten Jahr von dem Pforzheimer Goldschmied Oliver Schmidt entworfen und gestaltet wurde.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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