Fluthilfemedaille des Landes Rheinland-Pfalz für Pforzheimer Hilfskräfte

Fluthilfemedaille des Landes Rheinland-Pfalz für Pforzheimer Hilfskräfte (Foto: Frank Winterfeldt)

Hilfskräfte erhalten Ehrungen für ihr Engagement nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal.

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Für ihren Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 hat am gestrigen Mittwoch Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder gemeinsam mit dem ersten ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Dr. Hans-Ulrich Rülke, und dem Kommandanten der Feuerwehr Pforzheim, Sebastian Fischer, Helferinnen und Helfer aus Pforzheim und der Region geehrt. Die anwesenden 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und der Bergwacht Schwarzwald, Ortsgruppe Pforzheim erhielten die Fluthilfemedaille 2021 des Landes Rheinland-Pfalz und eine Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg.

Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder überbrachte bei der Verleihung den Dank des Landes Baden-Württemberg und zeichnete die anwesenden Einsatzkräfte im Namen des Landes aus: „Sie alle haben Großartiges geleistet, um den Menschen in und nach der Flutkatastrophe direkt und sofort zu helfen. Sie haben in einer außergewöhnlichen Situation reagiert und gehandelt. Sie haben eigene Interessen hintangestellt und haben Menschen in Not geholfen. Die heutige Ehrung ist die Antwort des Staates auf Ihren Einsatz. Die heutige Auszeichnung ist der Ausdruck des Dankes, den wir als Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger sagen“, so Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder. Auch der erste ehrenamtliche Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Dr. Hans-Ulrich Rülke, würdigte die Arbeit der Helferinnen und Helfer: „Die Stadt Pforzheim ist stolz darauf, dass so viele Frauen und Männer in der Stunde der Not den Menschen im Ahrtal zur Seite standen und selbstlos geholfen haben. Diese Medaille ist hierfür die verdiente Anerkennung.“

Die hiesigen Einsatzkräfte waren nach den Starkniederschlägen im Juli 2021 zur Hilfeleistung für die betroffene Bevölkerung in den schwer verwüsteten Gemeinden entlang der Ahr eingesetzt. Das Innenministerium Baden-Württemberg hatte in Abstimmung mit dem schwer getroffenen Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz koordinierte Hilfe für unterschiedlichste Einsatzaufgaben angefordert. „Als der Alarm für den Einsatz im Ahrtal kam, ließen unsere Helferinnen und Helfer alles stehen und liegen, packten das Notwendigste für einige Tage zusammen und starten zu einer ungewissen Hilfsaktion“, erinnert sich Feuerwehrkommandant Fischer.

100 Notfall-Krankentransportwagen mit ihren Besatzungen, darunter auch Einsatzfahrzeuge und Helferinnen und Helfer aus Pforzheim machten sich auf den Weg ins Katastrophengebiet. Sie unterstützten den Rettungsdienst in den betroffenen Gebieten beim Transport Betroffener und Verletzter. Teams aus Berufsfeuerwehren im Land, darunter auch Kameradinnen und Kameraden der Pforzheimer Wehr, und Einsatzkräfte der Bergwacht übernahmen mit allradgetriebenen Fahrzeugen Führungs- und Erkundungsaufgaben.

Zudem kam ein Zug Hochwasser des Katastrophenschutz-Dienstes in der Ortschaft Schuld mit 21 freiwilligen und hauptberuflichen Einsatzkräften der Pforzheimer Feuerwehr zum Einsatz. Seelisch-psychologischen Beistand für die Menschen im Ahrtal, die Angehörige sowie Hab und Gut verloren hatten, leisteten Helferinnen und Helfer von Kriseninterventionsteams des Deutschen Roten Kreuzes aus Pforzheim und dem Enzkreis.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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