25 neue „Junior-Ranger“ im Wildpark Pforzheim

Die frischgebackenen Junior-Rangerinnen und Junior-Ranger freuen sich über die Urkunde, die Tierpfleger David Schmitt (Mitte) ihnen überreicht hat (Foto: Privat)

Kinder haben in der Praxis und Theorie vieles von Wald und Ökosystem vermittelt bekommen.

(Lesezeit: 3 Minuten)

Den richtigen Umgang mit Tieren und was es sonst noch im Wildpark zu beachten gilt, haben 25 angehende Junior-Rangerinnen und Junior-Ranger in der vergangenen Woche gelernt. Sie alle haben die Ausbildung, die der Tierpark bereits seit über 15 Jahren anbietet, erfolgreich durchlaufen und am Freitag bei einer Prüfung allesamt bestanden.

Tierfutter anrichten, füttern, einen Stall ausmisten – das alles sind praktische Aufgaben, die tagtäglich im Wildpark anfallen. „Futter ist nicht gleich Futter. Die Kinder lernen hier nicht nur, wie man es richtig anmischt, sondern auch, welches Tier welches Futter verträgt und welches es auf gar keinen Fall bekommen darf“, erklärt Tierpfleger David Schmitt. Die Kinder erlebten also nicht nur, welche körperlichen Herausforderungen jeden Tag auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wildparks warten, sondern es stand auch etwas Theorie auf dem Plan.

Dazu gehörten Informationen über die verschiedenen Tierarten genauso wie das Wissen über ihren Lebensraum und ihre Eigenschaften. „Ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt und auch uns besonders wichtig ist, haben wir mit den Kindern intensiver beleuchtet: der Wald und sein Ökosystem. Die Kinder haben beispielsweise gelernt, welche Rolle der Wald im Klimawandel spielt“, erzählt Schmitt. Was ebenfalls nicht fehlen durfte, war das Thema Baumkunde. Dabei wurden vom Blatt über den Stamm und die Rinde sämtliche Eigenschaften verschiedener Baumarten unter die Lupe genommen.

Auch Umgang mit Besuchern wird geübt

Aber nicht nur der Wald und seine Tiere sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, auch der richtige Umgang mit den Besucherinnen und Besuchern des Wildparks will gelernt sein. „In diesem Punkt bringen wir den Kindern beispielsweise bei, wie Sie Besucherinnen und Besucher höflich darauf hinweisen können, dass sie gerade etwas verfüttern, das nicht gut für das Tier ist“, sagt Schmitt. Neben Theorie und Praxis kam der Spaß nicht zu kurz, denn auch ein Besuch im Klettergarten war Teil der Ausbildung.

„Es war wie immer eine spannende Woche“, so Schmitt, „und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, den Kindern etwas beibringen zu können. Es ist eine tolle Erfahrung, die ich immer wieder machen darf und auch ich lerne durch die Kinder immer noch dazu.“

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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