Gruschtelmarkt wandert in den Enzauenpark zur Bierbörse

Gruschtelmarkt an der Enz, Anette De Gaetano (WSP-Eventmanagement) gemeinsam mit dem Veranstalter Bernd Noll (Alpha-Marketing) sowie Bianca Alvino (WSP-Eventmanagement Enzauenpark), Waldtraud Knöller (WSP-Eventmanagement) und WSP-Direktor Oliver Reitz

Umzug in den Enzauenpark nach kritischen Stimmen über den bisherigen Standort. Hoffen auf Synergieeffekte mit der gleichzeitig stattfindenden Bierbörse.

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Nach zwei Jahren am Waisenhausplatz bzw. entlang der Zerrennerstraße erfährt der Gruschtelmarkt an der Enz erneut eine Veränderung. Nicht nur ein neuer Veranstalter, auch ein neuer Standort mache es möglich, dass der Gruschtelmarkt in Pforzheim künftig fortgeführt werden kann, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Der Gruschtelmarkt-Ausrichter der letzten beiden Jahre müsse aus gesundheitlichen Gründen vom Vertrag zurücktreten „Wir konnten nach einer erneuten Marktsondierung in den letzten Tagen einen neuen Veranstalter für das Format gewinnen. Mit ‚Alpha-Marketing‘ wurde eine Agentur gefunden, welche bundesweit erfolgreich Flohmärkte organisiert und daher bereits langjährige Erfahrung in diesem Bereich mitbringt“, erklärt WSP-Direktor Oliver Reitz.

Bei der Standortwahl wurden vom WSP und dem künftigen Veranstalter besonders die kritischen Stimmen, die im Hinblick auf die im innerstädtischen Bereich problematische Anlieferung in den vergangenen Jahren laut wurden, berücksichtigt. Auch habe es sich nach Einschätzung von WSP-Direktor und CCP-Leiter Oliver Reitz als unglücklich erwiesen, dass im CongressCentrum zeitgleich zum Gruschtelmarkt größere Veranstaltungen wie beispielsweise Abiturfeiern stattfanden, wodurch die Parkraumkapazität nicht mehr ausreichend gewesen sei.

Daher wandert der Gruschtelmarkt nun entlang der Enz flußabwärts in den Enzauenpark und somit in ein Areal, welches sich für Veranstaltungen wie den Kindertag oder das Lichterfest bestens bewährt habe. Auch eine mögliche Synergie mit der parallel auf dem benachbarten Vicenzaplatz stattfindenden Bierbörse, die ebenfalls von „Alpha-Marketing“ organisiert wird, könne sich positiv auf den Gruschtelmarkt auswirken.

Die Vorteile des neuen Standorts sieht WSP-Direktor Oliver Reitz besonders in der bereits vorhandenen Gastronomie und den Sanitäranlagen. Zudem sei der Enzauenpark mit dem Fahrrad, dem Auto oder den Linien 1 und 9 ab dem Leopoldplatz gut erreichbar. Auch die Andienung und das Abstellen von Fahrzeugen können hier deutlich besser koordiniert und überwacht werden.

Gleichwohl sei es auch am neuen Standort zweifelsohne eine Herausforderung, die Logistik möglichst reibungslos zu bewerkstelligen. „Besonders erfreut sind wir, dass im Enzauenpark ein wirklich attraktiver Bereich ausgewiesen werden kann, in dem Kindern eine Standfläche angeboten werden kann, die bis jeweils 2 m kostenlos sein wird“, so Reitz.

Der Gruschtelmarkt an der Enz findet in diesem Jahr am 18. Mai (Samstag, 8-18 Uhr) und am 19. Mai (Sonntag, 10-17 Uhr) im Enzauenpark statt.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim/bka)

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