Grüne Liste fordert elektromobile Stadtverwaltung

Grüne Liste wünscht Vergleiche der Kosten zwischen städtischen Elektrofahrzeugen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

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Die Grüne Liste im Gemeinderat beantragt einen Einstieg in die Elektromobilität und fordert bei allen neuanzuschaffenden PKWs für den Städtischen Fuhrpark eine Darlegung, was ein Elektroauto im Vergleich zu einem Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor kosten würde. Damit solle nach und nach auf E-Fahrzeuge umgestellt werden. Davon ausgenommen sollen wenige Fahrzeuge für Langstreckenfahrten sowie die Spezialfahrzeuge der Technischen Dienste sein.

„Der Klimaschutz gebietet diese Umstellung. Denn Elektromotoren haben eine höhere Energieeffizienz: Sie arbeiten drei bis vier Mal effizienter als Verbrennungsmotoren und senken damit den Energieverbrauch. Es entstehen zudem weniger Emissionen bei Deckung des Energiebedarfes aus erneuerbarer Energie wie Wind, Wasser, Biomasse oder durch Photovoltaik“, so Fraktionssprecher Axel Baumbusch zum Antrag.

Stadträtin Petra Bösl rechnet vor: „Durch den niedrigeren Energiebedarf sind die Betriebskosten deutlich geringer als bei herkömmlichen Fahrzeugen. Der Strom für 100 km mit einem Elektroauto bei einem Durchschnittsverbrauch von 15 kWh / 100 km kostet damit lediglich ca. 3,- Euro bzw. 300,- Euro für den Jahresbetrieb mit 10.000 km.“

Dazu würden Elektrofahrzeuge steuerlich bevorzugt und gefördert. Mit „Distanzen von etwa 150 bis 300 km, manche sogar über 500 km“ seien sie für ca. 90% aller Fahrten geeignet.

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