Stadt bringt mit „Initiativkreis Wohnen“ alle Akteure des Wohnens zusammen

Der Initiativkreis Wohnen bei seinem Treffen im Haus der Jugend Ende September (Foto: Stadt Pforzheim/Stefan Baust)

Netzwerk mit Akteuren aus Wirtschaft, Sozialverbänden und Politik soll Entwicklung von Wohnungen in Pforzheim thematisieren.

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Wie in vielen Städten ist auch in Pforzheim Wohnraum knapp, das Angebot nicht für alle Bedarfe passend und im Preis dynamisch. Bereits 2018 hat sich die Stadt Pforzheim deshalb auf den Weg gemacht, um sich Klarheit zu verschaffen, was es braucht, um dem Wohnen in Pforzheim eine gute Zukunft zu geben und einen Wohnstandort zu gestalten, der für alle Raum bietet und ausdrückt, „hier will ich leben“. Herausforderungen gibt es viele: Von der demografischen Entwicklung und Fragen der Wohnungsgrößen und -eigenschaften über die Art der Bauprojekte und die Quartiersentwicklung im Bestand bis hin zur Klimaanpassung sind vielerlei Aufgaben anzugehen.

Um alle Akteure des Wohnens zusammenzubringen, die Herausforderungen zu diskutieren und einer zukunftsweisenden Art und Weise, Wohnraum zu entwickeln, eine Chance zu geben, hat Pforzheims Bürgermeisterin Sibylle Schüssler einen den „Initiativkreis Wohnen in Pforzheim“ initiiert. Die Initiative fußt auf der Erkenntnis, dass nur ein gutes und funktionierendes Netzwerk aller Akteure des Wohnungsbaus und der Wohnungswirtschaft zu dem Schwung und den Projekten führt, die Pforzheim so dringend braucht.

Dem Einladungskreis gehören unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Banken, der Wohnungsbauunternehmen, der sozialen Wohlfahrtsverbände, Architektenkammer, Landratsamt, Regionalverband sowie die für Wohnen relevanten Fachämter der Stadt Pforzheim an. Nachdem in den ersten beiden Sitzungen der Blick auf die Inhalte des Initiativprogramms mit seinen Herausforderungen für die wohnbauliche Entwicklung Pforzheims sowie die Vorstellungen zur Aufgabe geworfen wurde, stand beim dritten Treffen des Initiativkreises ein gemeinsames Papier im Fokus der Mitglieder. Zielsetzung ist, dass sich der Kreis der Verantwortlichen im Bereich Wohnen in der Stadt Pforzheim einen Rahmen gibt.

Dieser Rahmen soll ein Verpflichtung darstellen für ein Netzwerk, das sich aktiv hält und eigenverantwortlich Wissen und Beiträge einbringt. Der Kreis hat sich mit einem kleinen Regelwerk gemeinsam das Versprechen gegeben, den Initiativkreis zu einem starken Instrument der Kooperation zu machen. Im Rahmen der bisherigen Diskussion wurde der Begriff der Nachhaltigkeit als übergeordnetes Kriterium für die Gesamtentwicklung des Wohnens eingebracht. „Ein Anfang ist gemacht. Jetzt gilt es, Fahrt aufzunehmen und gemeinsam in weiteres Denken und Tun zur Entwicklung des Wohnens in Pforzheim zu kommen“, betont Bürgermeisterin Sibylle Schüssler.

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim)

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