„Waste Watchers“ ziehen Bilanz

Schauen nach wilden Müllablagerungen, von links: Frank Hucker, Antonio Greco (Foto: Stadt Pforzheim)

Im vergangenen Jahr über 4.000 Überprüfungen auf illegale Müllentsorgung. Team setzt auch auf Aufklärung.

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Seit etwas mehr als einem Jahr sind die „Waste Watcher“ im Einsatz, die „Pforzheimer Müllpolizei“. Dieser besondere Ordnungsdienst überprüft regelmäßig spezielle Bereiche der Stadt, an denen häufig Müll illegal entsorgt wird. Sie spüren und identifizieren dabei Verursacher von Umweltdelikten. Geschaffen wurden die beiden Außendienststellen und eine Teamleiterstelle im Rahmen des Sicherheits- und Sauberkeitskonzepts der Stadt.

Im Jahr 2020 wurden von den beiden Mitarbeitern im Außendienst 4.031 Überprüfungen durchgeführt. Sie gehen hierbei auch Hinweisen nach, die über die Abfall-App der Stadt gegeben werden – allein über diesen Weg sind seit Juli 2020 über 1.000 Hinweise eingegangen. „Die Waste Watcher sind unsere Geheimwaffe im Einsatz für eine müllfreie Stadt. Ich sehe vor allem in der intensiven Aufklärungsarbeit die Chance, langfristig etwas an unserem Problem mit illegalen Müllablagerungen zu ändern. Wir haben noch viel Arbeit vor uns aber wir sind auf dem richtigen Weg und können bereits auf Erfolge zurückblicken“, so Oberbürgermeister Peter Boch.

Neben Recherchen zu Umweltdelikten setzen die beiden Waste Watchers auch auf Aufklärung: „Die meisten Menschen sind überrascht, wenn wir ihnen beispielsweise erklären, dass neuerdings einmal jährlich bis zu 3 m³ Sperrmüll pro Haushalt kostenfrei entsorgt werden darf“, erklärt der Waste Watcher Frank Hucker. Sein Kollege Toni Greco ergänzt: „Insgesamt haben wir die Erfahrung gemacht, in unseren Gesprächen auf großes Verständnis zu stoßen. Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich, dass etwas für die Sauberkeit in Pforzheim gemacht wird. Diese Erfahrung bleibt ihnen im Gedächtnis.“

(Pressemitteilung Stadt Pforzheim, bka)

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