Ab Freitag auch mRNA-Impfstoffe ohne Termin im Impfzentrum

Impfung (Symbolbild) Foto: Kaja Reichardt/Unsplash)
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Ohne Termine werden ab Freitag, 16. Juli 2021 ganztägig die begehrten mRNA-Impfstoffe – beispielsweise „Comirnaty“ von Biontech oder „Spikevax“ von Moderna – verimpft. Das komplizierte und ungeliebte bisherige Anmeldeverfahren wird damit abgeschafft und deutlich vereinfacht, wie die Stadt mitteilt.

„Es wurde Zeit, dass endlich so viel ausreichend Impfstoff vorhanden ist, um das System auf einfache Beine zu stellen. Neben unseren vielfältigen niederschwelligen Angeboten beispielsweise in unseren Stadtquartieren ist das ein weiterer wichtiger Baustein hin zu einer erfolgreichen Impfkampagne“, so Oberbürgermeister Peter Boch. Zusätzlich zu dieser Neuerung sind weitere Sonderaktionen in Vorbereitung. Das könne der Impfkampagne nochmals einen neuen Schub verleihen.

Ab 8.30 Uhr werden im KIZ bis 15 Uhr die Impfstoffe von Johnson & Johnson und Biontech verimpft; die Impfstoffe von Moderna und Astra-Zeneca kommen ab 15 Uhr bis 19.30 Uhr zum Einsatz. Zwischen 11.45 und 12.45 Uhr werden keine Impfungen durchgeführt.

Diese Kombination wurde auch wegen der unterschiedlichen Behandlung der Impfstoffe gewählt. Da ohne jedes Terminsystem gearbeitet wird, geht die Aktion, so lange der Impfstoff reicht und nachgeliefert wird. Bereits gebuchte Termine behalten ihre Gültigkeit; zeitliche Verkürzungen sind in Abhängigkeit von den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission möglich.

Weitere mobile Impfaktionen

Im Zusammenhang mit der Aktionswoche des Landes steht auch eine Aktion auf dem Haidach an. Hier wird ein mobiles Impfzentrum in einem Bus der Feuerwehr für nächste Woche Freitag und Samstag in der Nähe des „Edeka- Marktes“ mit einem Impfangebot konkret an die dortige Bevölkerung eingerichtet. „Parallel werden wir im Vorfeld gemeinsam mit Unterstützung des Sozialministeriums Videobotschaften an die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils zum Impfen richten“, so OB Peter Boch. Darüber hinaus sei auch geplant, die Bewohner der Hochhäuser direkt Zuhause anzusprechen. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Beirat und dem Bürgerverein werden Botschafter gemeinsam mit dem Oberbürgermeister die Hochhäuser aufsuchen. Dabei werden auch Flyer verteilt und auf die Impfmöglichkeit vor dem Markt hingewiesen. Weitere Aktionen werden in den kommenden Tagen und Wochen in der jeweiligen Landessprache auch für weitere Communities entstehen und in den Sozialen Medien platziert. „Uns ist kein Weg zu weit und kein Gedanke fremd – wir gehen zu den Menschen, um das Impfen so leicht wie möglich zu machen. Nur mit einem guten Impffortschritt können wir uns unsere Freiheiten zurückgewinnen“, so der Oberbürgermeister.

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