Stadt zeigt Dialogbereitschaft bei Abwasserfrage der Raststätte Kämpfelbach

Stadt benötigt für Klärung weiterer Fragen "noch eine Monate" Zeit.

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Zur Erörterung möglicher Varianten der Entwässerung der Tank- und Rastanlage Kämpfelbach finden seit Jahren zwischen der Stadt Pforzheim und dem Regierungspräsidium Karlsruhe und später der Autobahn GmbH des Bundes, die zwischenzeitlich Unterhalt und Ausbau der deutschen Autobahnen übernimmt, Austauschgespräche statt. Die Stadt hatte in den letzten Jahren grundsätzlich signalisiert, dass die Anlage über die Gemarkung der Stadt Pforzheim entwässert werden kann, nachdem die ursprünglich vom Regierungspräsidium Karlsruhe favorisierte Lösung einer Abwasseranbindung nach Ispringen vom Abwasserverband Kämpfelbach verworfen wurde.

Erster Bürgermeister Dirk Büscher traf sich unlängst zusammen mit leitenden Mitarbeitern des Eigenbetriebs ESP (Stadtentwässerung Pforzheim) und Repräsentanten der Autobahn GmbH, angeführt von Randolf Diel (Leiter der Außenstelle Karlsruhe), um sich zum aktuellen Stand der Planungen auszutauschen. Die Autobahn GmbH informierte darüber, dass die bisher durch das Regierungspräsidium Karlsruhe erstellten Unterlagen überprüft wurden und nun in den nächsten Monaten an der Vorbereitung einer Entscheidung hinsichtlich der Entwässerungsproblematik der Tank- und Rastanlagen Kämpfelbach gearbeitet wird.

„Nachdem sich das Verfahren zeitlich offensichtlich zieht, wollten wir als Stadt nochmals unsere Dialogbereitschaft zeigen, und dabei mögliche Fragen im Vorfeld klären“, so Dirk Büscher. Einmal mehr zeigte sich, dass die Entwässerungsfrage einer neuen Tank- und Rastanlage sehr komplex ist. „Wir als Stadt warten auf belastbare Ergebnisse versehen mit konkreten Aussagen zu anfallenden Kosten und einem detaillierten Zeitplan. Ich gehe davon aus, dass wir für die Gemarkung Pforzheim eine gute Lösung finden werden, die je nach Ausgestaltung natürlich auch ein finanzielles Engagement des Vorhabensträgers bedeuten wird“, so der Erste Bürgermeister.

Im Gespräch zeigte sich, dass die Klärung der für die Stadt relevanten Fragen noch einige Monate in Anspruch nehmen wird. Sobald die relevanten Informationen vorliegen, würde der Gemeinderat einzubinden sein, der sich bereits im Jahr 2020 beim Regierungspräsidium für eine deutlich höhere Kostenbeteiligung des Bundes an einem neuen Pumpwerk in Millionenhöhe ausgesprochen hatte. Die Autobahn GmbH des Bundes untersucht zudem Entwässerungslösungen, die unabhängig vom Bau des Neuen Pumpwerks Am Waisenrain wären.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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