Polizei warnt vor Betrugsmasche via Smartphone-Messenger

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Opfer aus der Region Opfer eines Betrugs via WhatsApp geworden.

(Lesezeit: 2 Minuten)

Wiederholt wurde eine Person aus Pforzheim Opfer des so genannten WhatsApp-Betrugs. Betrüger haben dabei mit einer Kommunikation über den weit verbreiteten Smartphone-Messenger eine Frau um mehrere tausend Euro gebracht.

Bei dieser Masche nehmen Betrüger mit einer bislang unbekannten Telefonnummer Kontakt mit potentiellen Opfern auf und gaukeln diesen vor, Familienangehörige zu sein. Ist das Vertrauen erst einmal gewonnen, fordern die Betrüger ihre Opfer auf, aufgrund angeblichen familiären Notlagen umgehend größere Geldbeträge zu überweisen. Auf diese Weise hatte die Frau Geldbeträge im mittleren vierstelligen Bereich überwiesen. Erst als ihr tatsächliche Sohn bei ihr meldete, flog der Betrug auf.

Vorsicht bei unbekannten Telefonnummern

Ähnlich wie bei Telefonanrufen von unbekannten Nummern sollten auch Kontaktaufnahmen per Messenger besonders zur Aufmerksamkeit aufrufen. Das vor allem dann, wenn sich unter solchen Telefonnummern angebliche Verwandte melden und um Gefallen bitten.

Speichern Sie Anrufe beziehungsweise Kontaktaufnahmen von solchen Rufnummern nicht ab und antworten Sie auch nicht zurück. Meldet sich auf diese Weise ein angeblicher Verwandter, dann nehmen Sie mit ihren bisherigen bekannten Kommunikationswegen Kontakt mit der entsprechenden Person auf, um die Authentizität der Kontaktaufnahme zu überprüfen. Lassen Sie sich auch nicht durch angebliche Notlagen, die angeblich ein sofortiges Überweisen von Geldbeträgen erfordern, nicht beeinflussen.

Geben Sie ebenfalls auf diesen Wegen keine sensiblen Daten wie Konto- oder Kreditkartendaten heraus. Auch die Nennung von Kundenkonten bei Internet-Diensten sollten Sie auf diese Weise nicht preisgeben. Häufig zielen Betrüger darauf ab, sich auf diese Weise Kundendaten zu beschaffen, mit denen Bestellungen durchgeführt werden können.

Wenden Sie sich an die örtliche Polizeidienststelle, wenn Sie befürchten, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.

Besim Karadeniz
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Besim Karadeniz (bka), Jahrgang 1975, ist Autor und Erfinder von PF-BITS seit 2016. Er ist beruflich selbstständiger Web-Berater und -Entwickler. Neben PF-BITS betreut er mehrere weitere Online-Projekte und kann auf einen inzwischen über 25-jährigen Online-Erfahrungsschatz zurückblicken. Neben der technischen Betreuung von PF-BITS schreibt er regelmäßig Artikel und Kolumnen und ist zuständig für den Kontakt zu Partnern und Autoren.