Stadt bewirbt sich mit weiterem Modellvorhaben in Sachen Öffnung

CongressCentrum Pforzheim Großer Saal (Symbolbild)

Veranstaltungen mit bis zu 400 Teilnehmern sollen im CongressCentrum ermöglicht werden. Zugangskontrolle und Teststrategie vor Ort sind Kernpunkte.

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Nachdem sich die Stadt Pforzheim im März als Modellkommune für Öffnungsschritte „mit Augenmaß“ beworben hatte und die Landesregierung dieses Vorhaben zunächst auf Eis legte, bewirbt sich die Stadt mit einem weiteren Modellvorhaben beim Land, wie die Stadt mitteilt.

Im Gegensatz zu allgemeinen Öffnungen geht es bei diesem Modellvorhaben darum, Veranstaltungen im CongressCentrum mit bis zu 400 Gästen „sicher durchführen“ zu können, wenn die7-Tage-Inzidenz weiter sinke. Dabei setze man auf „bewährte und weiterentwickelte Hygienekonzepte“ wie Abstandhalten, Laufwegen, einer „Hochleistungs-Lüftungsanlage“ und einer Teststrategie mit Tests vor Ort. Zusätzlich soll eine Kontaktnachverfolgung per App sichergestellt und das Gesundheitsamt eingebunden werden. Wissenschaftlich begleitet werden soll das Projekt von der Hochschule Pforzheim.

Teststrategie soll es richten

Reichlich mutig ist weiter die Feststellung, dass sich „Abbruchkriterien für das Modell“ vor allem auf „kurzfristige Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Betreuung“ und auf „unpassendes Verhalten“ von Besuchern während Veranstaltungen beschränken lassen So wird vor allem der Augenmerk auf „Zugangskontrolle und Teststrategie vor dem Haus“ gelegt, mit der „positive Fälle direkt erkannt“ werden könnten.

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Besim Karadeniz (bka), Jahrgang 1975, ist Autor und Erfinder von PF-BITS seit 2016. Er ist beruflich selbstständiger Web-Berater und -Entwickler. Neben PF-BITS betreut er mehrere weitere Online-Projekte und kann auf einen inzwischen über 25-jährigen Online-Erfahrungsschatz zurückblicken. Neben der technischen Betreuung von PF-BITS schreibt er regelmäßig Artikel und Kolumnen und ist zuständig für den Kontakt zu Partnern und Autoren.