Krichbaum kritisiert Aufhebung der epidemischen Lage

Gunther Krichbaum (Foto: privat)

Kritik an den Plänen, die ursprünglich von CDU-Gesundheitsminister Spahn ins Gespräch gebracht wurden.

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Die Absage der Weihnachtsfeier der CDU, die ursprünglich für den 3. Dezember 2021 geplant war und nun aus Pandemiegründen abgesagt wird, nutzt Gunther Krichbaum in einer Pressemitteilung für Kritik an der Aufhebung der so genannten „epidemischen Lage nationaler Reichweite“, auf die, eingebettet im Infektionsschutzgesetz, allgemein als Basis für Corona-Regelungen der Länder verwiesen wird.

Krichbaum kritisiert hierbei diese Pläne, die zunächst von CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn ins Spiel gebracht wurden und an denen der mögliche Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Erklärung im Bundestag weiter festhalten will. Schon kurz nach Bekanntwerden von Spahns Vorschlag gab es aus Politik, Ärzte- und Wissenschaft ebenfalls breite Kritik.

„Zunächst war es überfällig, dass sich Olaf Scholz am Mittwoch im Deutschen Bundestag endlich zur Pandemie äußerte“, so Krichbaum. Scholz habe zu dieser aktuell größten politischen Herausforderung „viel zu lange geschwiegen“. Als ein „völlig falsches Signal“ sieht Krichbaum die Aufhebung: „Die Pandemie wird am 25. November nicht beendet sein, ganz im Gegenteil“. Ihm sei „völlig unverständlich, jetzt das Ende der pandemischen Lage auszurufen“.

Krichbaum verweist darauf, dass die Pandemie vornehmlich von den Ungeimpften getrieben wird. „Ich kann gut nachvollziehen, dass viele immer mehr die Geduld mit den Ungeimpften verlieren. Hätten wir eine Impfquote wie in Spanien, Portugal und Italien, könnten wir deutlich entspannter in den Winter gehen und wir bräuchten keine neuen Einschränkungen zu befürchten. Deshalb müssen wir jetzt das Impftempo steigern. Das gilt natürlich zunächst für die Erstimpfungen, aber auch für die Booster-Impfungen der Älteren.“

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