Kritische Infrastruktur im Blickfeld von Katja Mast

Katja Mast im Gespräch mit Guido Lobermann (Abteilungsleiter Einsatzdienst) und Feuerwehrkommandant und Amtsleiter Sebastian Fischer (Foto: Carlos Valdivieso)

Infektionszahlen "absoluter Stresstest", so Mast.

(Lesezeit: 3 Minuten)

Welche Auswirkungen hat die Omikron-Welle auf unsere sogenannte kritische Infrastruktur? Dazu hat sich SPD-Bundestagsabgeordnete und Erste Parlamentarische Geschäftsführerin Katja Mast in dieser Woche vor Ort bei den Stadtwerken Pforzheim, der Feuerwehr Pforzheim und auf dem Polizeipräsidium ein persönliches Bild gemacht. „Die weiterhin sehr hohen Infektionszahlen sind ein absoluter Stresstest nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in anderen Bereichen“, so Mast. Die Folge können hohe Quarantänequoten oder Krankenstände sein. Das könne großen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben, so Mast.

Vor diesem Hintergrund hatten Bund und Länder bereits Anfang Januar in einer Ministerpräsidentenkonferenz die Verkürzung der Quarantänezeiten sowie ein kontinuierliches Monitoring der kritischen Infrastruktur und die Erarbeitung entsprechender Notfallpläne beschlossen. Für die SPD-Bundestagsabgeordnete ein wichtiger Beschluss, denn „ohne sie geht gar nichts“, betont Mast.

Mast sieht nach Ihren Terminen vor Ort die Region gut aufgestellt. „Unsere kritische Infrastruktur ist arbeits- und handlungsfähig. Sie zeigt, was sie im Stande zu leisten ist – gerade auch in dieser seit nun mehr als zwei Jahren andauernden Corona-Ausnahmesituation.“

Damit die Versorgung mit Energie, Trinkwasser und Wärme in der aktuellen Pandemie nicht gefährdet ist, werden etwa bei den Stadtwerken Pforzheim (SWP) verschiedene Ansätze verfolgt. Zum einen arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mobil oder im Home-Office. Zum anderen sind die Monteure nur noch in festen Teameinteilungen von jeweils zwei Personen unterwegs.

Bei der Feuerwehr Pforzheim sind seit März 2020 immer wieder den aktuellen Erkenntnissen angepasste Regelungen in Kraft um die Einsatzbereitschaft zu sichern. Beispielweise sind die Kontaktgruppen getrennt, vor Dienstbeginn wird durch geschultes Personal ein Antigen-Schnelltest durchgeführt und es wird situationsabhängig spezielle Schutzausrüstung genutzt. Dabei kann sich die Feuerwehr Pforzheim sowohl bei der Berufsfeuerwehr als auch bei der Freiwilligen Feuerwehr auf eine hohe Impfquote stützen.

Mast war zudem zu Besuch auf dem Polizeipräsidium Pforzheim, wo sie sich unter anderem mit Polizeipräsident Wolfgang Tritsch zur aktuellen Situation ausgetauscht hat.

Fotograf: Carlos Valdivieso. Auf dem Foto: Abteilungsleiter Einsatzdienst Lobermann, Feuerwehrkommandant und Amtsleiter Fischer, Mast.

Quelle(n): pm

Besim Karadeniz
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