Enzkreis, Stadt und Müller Fleisch wollen über Quarantäne-Kosten sprechen

Landratsamt Enzkreis

Aufgelaufene Kosten von 750.000 Euro für drei Quarantäne-Einrichtungen stehen zur Diskussion.

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Zu einem gemeinsamen Gespräch Ende Juni wollen sich Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau, Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch und die Geschäftsführung von Müller Fleisch Ende Juli zusammen setzen. Es gehe dabei um einen Betrag von 750.000 Euro, der durch den kurzfristig notwendig gewordenen Betrieb der drei Quarantäne-Einrichtungen in Niefern, Schömberg und Hohenwart entstanden ist. In diesen drei Standorten wurden corona-infizierte Mitarbeiter, die als Leiharbeiter in wohngemeinschaftsartigen Örtlichkeiten wohnten, vorübergehend einquartiert.

„Zur Verteilung der Kosten für die Quarantäne-Maßnahmen seit April befinden wir uns in Abstimmungsgesprächen unter anderem mit der Stadt Pforzheim“, so Rosenau. Wie schnell man sich einigen könne, „lässt sich aktuell noch nicht sagen“.

Nicht gesprochen wird über die später hinzugefügte Quarantäne-Einrichtung in der Jugendherberge Rabeneck in Pforzheim, in der Müller Fleisch in den vergangenen Wochen Mitarbeiter in Quarantäne einquartiert hatte, da die dort angefallenen Kosten Müller Fleisch direkt übernommen habe.

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